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PM: Die BI lädt ein zum öffentlichen Stammtisch und präsentiert sich am Samstag mit einem Info-Stand am Ahauser Rathaus
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” lädt ein zu ihrem nächsten öffentlichen Stammtisch. Er findet statt am Montag, dem 6. Juli, ab 19 Uhr im “Citta Smallclub” an der van Delden-Str. 6. Wichtige Gesprächsthemen dabei: Wie geht es weiter mit Aktionen zu den nächsten Castor-Transporten? Wie mischen wir uns ein in die Pläne zur bevorstehenden Langzeit-Lagerung von hochradioaktivem Atommüll in Ahaus über weitere Jahrzehnte?
Bereits am Samstag, den 4. Juli, will sich die BI von 11 - 13 Uhr mit einem Informations-Stand in der Innenstadt (vor dem Rathaus) präsentieren. Sie steht dort Interessierten für Informationen und Gespräche zur Verfügung, auch und gerade zu den vorgenannten Themen: Was sind die künftigen Aufgaben der BI? Der Auftritt vor dem Rathaus soll um 13 Uhr mit einer Kundgebung abgeschlossen werden.

Der Informationsstand der BI "Kein Atommüll in Ahaus" e. V. vor dem Ahauser Rathaus
PM: Neue Castor-Transporte diese Woche erwartet – BI meldet Mahnwache an
Wie die Bürgerinitiative aus zuverlässigen Quellen erfahren hat, sind für diese Woche erneut Atommüll-Transporte aus Jülich geplant. Und zwar sollen voraussichtlich am Dienstag (7.7.) und Mittwoch (8.7.) jeweils ein Castor über NRW-Straßen nach Ahaus rollen. Es wären der 5. und 6. von insgesamt 152 geplanten Transporten. Gegen diesen Irrsinn werden Bürgerinitiativen weiterhin protestieren.
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” hat deshalb für Dienstag und Mittwoch jeweils ab 20 Uhr eine Mahnwache angemeldet. Sie soll wie gehabt an der Kreuzung Schorlemerstraße/Schumacherring stattfinden (Parkplatz Teppichboden-Janning). Beteiligung von Interessierten und Solidaritätsbekundungen sind willkommen. Auch in Jülich ist wieder eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum geplant.
PM: Zwei Einzel-Castor-Transporte Jülich-Ahaus: Gestern und heute Proteste in Jülich und Ahaus
- Schwarzes Castor-Loch für NRW- Landeshaushalt?
- Gescheiterte Bündelung erhöht Kosten drastisch
- Polizei reagiert mit weniger Sicherung
Nach dem fünften Castor-Einzeltransport vom Forschungszentrum Jülich zum Zwischenlager Ahaus in der gestrigen Nacht droht heute Abend schon der sechste. Anti- Atomkraft-Initiativen rufen in Jülich und Ahaus auch für heute Abend wieder zu Protesten auf. Um 19 Uhr beginnt eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum Jülich, um 20 Uhr in Ahaus an der zentralen Castor-Kreuzung Schorlemer Str./Schumacher-Ring.
Zugleich gehen die Anti-Atomkraft-Initiativen davon aus, dass sich die Polizeikosten durch die gescheiterte Bündelung der Transporte drastisch erhöhen werden. Sie fürchten, dass sich damit für den NRW-Landeshaushalt ein bisher unbeziffertes schwarzes Castor-Loch auftut. In einem Schreiben vom 16. Juni an die Initiativen hatte sich die Landesregierung geweigert, die Kosten für die bisherigen Polizeieinsätze offenzulegen. Das lässt Schlimmes befürchten, zumal die Landesregierung mitteilte, die polizeilichen Kosten ganz alleine – ohne Beteiligung des Bundes – tragen zu müssen.
Bislang wurden Einsätze mit 1000 bis 2400 Beamten durchgeführt, begleitet von einem großen technischen Support-Konvoi am Boden und in der Luft. Das ist ein enormer Sicherungsaufwand. In der gestrigen Nacht waren allerdings erneut zahlreiche Autobahnbrücken ungesichert, sodass zu befürchten steht, dass die Landesregierung nunmehr ausgerechnet an der polizeilichen Sicherung sparen wird.
„Dass sich die NRW-Landesregierung weigert, die Kosten für die Polizei-Einsätze offenzulegen, lässt vermuten, dass die Castor-Transporte viel teurer werden als bislang angenommen. Insbesondere die gescheiterte Bündelung in Dreier-Konvois dürfte die Landeskasse in den kommenden Jahren spürbar belasten. Und dass NRW die Polizeieinsätze alleine bezahlen muss, zeigt, dass sich das Land vom Auftraggeber im Bund einfach hat übers Ohr hauen lassen. Die ganze Verschiebeoperation für den hochradioaktiven Atommüll von Jülich nach Ahaus ist ein Fass ohne Boden. Die Polizei NRW wird auf Jahre hinaus andere Aufgaben liegen lassen müssen, um nachts sinnlos den Atommüll in 152 Einzelfahrten von einem Zwischenlager in ein anderes bringen zu müssen – und dabei ständig das Risiko von Unfällen oder Anschlägen im Nacken haben. Deshalb ist weniger Sicherung keine Option. Wir fordern dringend Aufklärung, was da auf NRW wirklich zukommt und wie teuer das Ganze wird. Atommülltransporte über die Autobahn lösen nicht die Entsorgungsfrage,“ erklärte Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
PM: BGZ will Verlängerungsantrag für Zwischenlager auf 20 Jahre befristen
Bürgerinitiative: Ja, aber kein einfaches “Weiter so!”
Diskussion auf der “Statuskonferenz Zwischenlagerung” in Berlin
Die Genehmigungen der ältesten Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle laufen in einigen Jahren aus, in Gorleben 2034 und in Ahaus 2036. Die Betreibergesellschaft BGZ hat jetzt mitgeteilt, dass sie die schon vor einigen Jahren angekündigten Verlängerungsanträge für beide Lager auf den Zeitraum von 20 Jahren befristen will. Das war auch Diskussionsthema auf der “Statuskonferenz Zwischenlagerung”, zu der das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) am 23.6. nach Berlin eingeladen hatte.
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus”, für die Hartmut Liebermann an der Konferenz teilgenommen hat, steht der angekündigten Befristung grundsätzlich positiv gegenüber: “Wir haben diese bereits vor zwei Jahren in unserer Stellungnahme zur geplanten Langzeit-Lagerung hochradioaktiven Mülls in Ahaus gefordert, damit nach Ablauf der Frist der dann gegebene Stand von Wissenschaft und Technik sichergestellt und bei einem eventuellen weiteren Verlängerungsantrag rechtlich eingefordert werden kann”, so Liebermann auf der Statuskonferenz. Er fügte dieser positiven Bewertung jedoch einen klaren Vorbehalt hinzu:
“Eine Genehmigung darf auch für diesen relativ überschaubaren Zeitraum nicht zu einem einfachen ‘Weiter wie bisher’ führen. Sicherheits- und Sicherungsnachweise für das Lager müssen einer Aktualisierung unterzogen werden. Das gilt nicht nur für die Castor-Behälter, sondern ausdrücklich auch für das Lagergebäude: Die alten Lagerhallen in Gorleben und Ahaus weisen erheblich geringere Robustheit auf als die der später gebauten Lager. So weisen die Mauern im Dachbereich nur eine Dicke von 20 cm auf – das aktuell in Planung befindliche Lager in Lubmin dagegen 1,80m! Es kann nicht sein, dass hier unterschiedliche Standards angewendet werden.” Die Bürgerinitiativen aus Lüchow-Dannenberg und Ahaus” fordern hier übereinstimmend bauliche Korrekturen im Fall der Genehmigung einer Langzeitlagerung – in Gorleben wie in Ahaus.
Die in der Pressemitteilung erwähnte Stellungnahme der Bürgerinitiative zur Langzeitlagerung finden Sie unter nachfolgendem Link:
https://www.bi-ahaus.de/index.php/materialien/hintergrundinformationen/619-stellungnahme-der-bi-kein-atommuell-in-ahaus-zur-geplanten-langzeit-lagerung-von-hochradioaktiven-brennelementen-in-ahaus
Pressemitteilung der BI Ahaus: Zwei Einzel-Castor-Transporte Jülich-Ahaus: Gestern und heute Proteste in Jülich und Ahaus
- Schwarzes Castor-Loch für NRW- Landeshaushalt?
- Gescheiterte Bündelung erhöht Kosten drastisch
- Polizei reagiert mit weniger Sicherung
Nach dem fünften Castor-Einzeltransport vom Forschungszentrum Jülich zum Zwischenlager Ahaus in der gestrigen Nacht droht heute Abend schon der sechste. Anti- Atomkraft-Initiativen rufen in Jülich und Ahaus auch für heute Abend wieder zu Protesten auf. Um 19 Uhr beginnt eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum Jülich, um 20 Uhr in Ahaus an der zentralen Castor-Kreuzung Schorlemer Str./Schumacher-Ring.
Zugleich gehen die Anti-Atomkraft-Initiativen davon aus, dass sich die Polizeikosten durch die gescheiterte Bündelung der Transporte drastisch erhöhen werden. Sie fürchten, dass sich damit für den NRW-Landeshaushalt ein bisher unbeziffertes schwarzes Castor-Loch auftut. In einem Schreiben vom 16. Juni an die Initiativen hatte sich die Landesregierung geweigert, die Kosten für die bisherigen Polizeieinsätze offenzulegen. Das lässt Schlimmes befürchten, zumal die Landesregierung mitteilte, die polizeilichen Kosten ganz alleine – ohne Beteiligung des Bundes – tragen zu müssen.
Bislang wurden Einsätze mit 1000 bis 2400 Beamten durchgeführt, begleitet von einem großen technischen Support-Konvoi am Boden und in der Luft. Das ist ein enormer Sicherungsaufwand. In der gestrigen Nacht waren allerdings erneut zahlreiche Autobahnbrücken ungesichert, sodass zu befürchten steht, dass die Landesregierung nunmehr ausgerechnet an der polizeilichen Sicherung sparen wird.
„Dass sich die NRW-Landesregierung weigert, die Kosten für die Polizei-Einsätze offenzulegen, lässt vermuten, dass die Castor-Transporte viel teurer werden als bislang angenommen. Insbesondere die gescheiterte Bündelung in Dreier-Konvois dürfte die Landeskasse in den kommenden Jahren spürbar belasten. Und dass NRW die Polizeieinsätze alleine bezahlen muss, zeigt, dass sich das Land vom Auftraggeber im Bund einfach hat übers Ohr hauen lassen. Die ganze Verschiebeoperation für den hochradioaktiven Atommüll von Jülich nach Ahaus ist ein Fass ohne Boden. Die Polizei NRW wird auf Jahre hinaus andere Aufgaben liegen lassen müssen, um nachts sinnlos den Atommüll in 152 Einzelfahrten von einem Zwischenlager in ein anderes bringen zu müssen – und dabei ständig das Risiko von Unfällen oder Anschlägen im Nacken haben. Deshalb ist weniger Sicherung keine Option. Wir fordern dringend Aufklärung, was da auf NRW wirklich zukommt und wie teuer das Ganze wird. Atommülltransporte über die Autobahn lösen nicht die Entsorgungsfrage,“ erklärte Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Neue Castor-Transporte diese Woche erwartet – BI meldet Mahnwache an
Wie die Bürgerinitiative aus zuverlässigen Quellen erfahren hat, sind für diese Woche erneut Atommüll-Transporte aus Jülich geplant. Und zwar sollen voraussichtlich am Dienstag (7.7.) und Mittwoch (8.7.) jeweils ein Castor über NRW-Straßen nach Ahaus rollen. Es wären der 5. und 6. von insgesamt 152 geplanten Transporten. Gegen diesen Irrsinn werden Bürgerinitiativen weiterhin protestieren.
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” hat deshalb für Dienstag und Mittwoch jeweils ab 20 Uhr eine Mahnwache angemeldet. Sie soll wie gehabt an der Kreuzung Schorlemerstraße/Schumacherring stattfinden (Parkplatz Teppichboden-Janning). Beteiligung von Interessierten und Solidaritätsbekundungen sind willkommen. Auch in Jülich ist wieder eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum geplant.
Die BI lädt ein zum öffentlichen Stammtisch und präsentiert sich am Samstag mit einem Info-Stand am Ahauser Rathaus
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” lädt ein zu ihrem nächsten öffentlichen Stammtisch. Er findet statt am Montag, dem 6. Juli, ab 19 Uhr im “Citta Smallclub” an der van Delden-Str. 6. Wichtige Gesprächsthemen dabei: Wie geht es weiter mit Aktionen zu den nächsten Castor-Transporten? Wie mischen wir uns ein in die Pläne zur bevorstehenden Langzeit-Lagerung von hochradioaktivem Atommüll in Ahaus über weitere Jahrzehnte?
Bereits am Samstag, den 4. Juli, will sich die BI von 11 - 13 Uhr mit einem Informations-Stand in der Innenstadt (vor dem Rathaus) präsentieren. Sie steht dort Interessierten für Informationen und Gespräche zur Verfügung, auch und gerade zu den vorgenannten Themen: Was sind die künftigen Aufgaben der BI? Der Auftritt vor dem Rathaus soll um 13 Uhr mit einer Kundgebung abgeschlossen werden.

Der Informationsstand der BI "Kein Atommüll in Ahaus" e. V. vor dem Ahauser Rathaus
Kommende Veranstaltungen:

Technische Probleme in Jülich und WM-Belastung?
- Atomkraftgegner fordern Ende der Transporte
- Mittwoch, 10.06.2026: Proteste in Jülich und Ahaus
Die Castor-Transporte vom Forschungszentrum Jülich zum Zwischenlager Ahaus sind offensichtlich völlig aus dem Takt geraten: Wie Anti-Atomkraft-Initiativen und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz aus gut informierten Quellen erfahren haben, soll überraschenderweise bis Ende Juni kein Castor mehr rollen. Damit ergäbe sich seit dem letzten Castor von Mitte Mai eine Transportpause von mindestens sechs Wochen. Der Grund dafür ist noch unklar, doch die Initiativen gehen davon aus, dass zum einen die zu erwartende Arbeitsbelastung der Polizei durch die WM sowie in Jülich Probleme beim Zusammenstellen der Castor-Konvois ausschlaggebend sind. Bis jetzt waren nur Einzeltransporte unterwegs, die den ohnehin immensen Polizeiaufwand natürlich deutlich erhöhen.
Unterdessen halten die Anti-Atomkraft-Initiativen an den für morgen angekündigten Protesten in Jülich und Ahaus fest. So startet in Ahaus um 18.30 Uhr am Bahnhof eine Fahrrad-Demo durch die Innenstadt zum Zwischenlager und einer Abschlusskundgebung an der Castor-Kreuzung Schorlemer Straße / Schumacher-Ring. In Jülich findet um 19 Uhr vor dem Forschungszentrum Jülich ebenfalls einen Mahnwache statt.
„Wir haben von Anfang an gesagt, dass die Castor-Transporte nicht so leicht abzuwickeln sind. Offensichtlich knirscht es hinter den Kulissen zwischen Jülich, Düsseldorf und Berlin, sodass jetzt erstmal diese Castor-Pause eingetreten ist. Wir fordern deshalb Aufklärung, was eigentlich los ist. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die völlig überflüssigen und unsinnigen Castor-Transporte zu beenden und sich um die Weiterlagerung in Jülich zu kümmern. Noch stehen dort 148 Castor-Behälter und wir gehen morgen auf die Straße, damit sich diese Anzahl nicht weiter verringert und in Jülich endlich ein neues Zwischenlager gebaut wird,“ erklärte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
„Es stellt sich immer mehr die Frage, wieviele Jahre dieser Castor-Wahnsinn zwischen Jülich und Ahaus eigentlich andauern soll – vier Jahre, sechs Jahre oder noch länger? Auch das Zwischenlager in Ahaus ist ja nur bis 2036 genehmigt – und wohin geht der Atommüll dann? Wir fordern, dass der Fokus endlich weg von den Autobahn-Transporten hin zur Frage einer sicheren Endlagerung gelenkt wird. Das erfordert alle Ressourcen der Bundesregierung. Die Autobahn-Transporte hingegen sind eine reine Placebo-Aktion zur Täuschung der Öffentlichkeit,“ so Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ in Jülich und Heiner Möllers von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Bürgerinitiativen laden ein zur Fahrraddemo am 10. Juni um 18:30 mit anschließender Mahnwache um 19 Uhr in Ahaus (Kreuzung Schumacherring/Schorlemerstraße) und zur Mahnwache am Forschungszentrum in Jülich.
Originalmeldung vom 08. Juni 2026
Zwei-Wochen-Takt ließ sich nicht halten
- Mittwoch 18.30 Uhr: Raddemo ab Bhf. Ahaus
- Mittwoch 19 Uhr: Mahnwachen in Jülich und Ahaus
Die Castor-Transporte sind über Pfingsten durch den großen Polizeieinsatz rund um das Klimacamp in Hamm offensichtlich aus dem Zwei-Wochen-Takt geraten. Anti-Atomkraft- Initiativen aus Jülich und dem Münsterland rechnen nun für diesen Mittwoch oder Donnerstag, 10./11. Juni, mit dem fünften Transport. Ob es dabei erstmals zu einem „Doppelpack“ mit zwei Castor-LKW kommt, ist unklar.
Aus Protest gegen die Fortsetzung des gefährlichen Atommüll-Wahnsinns auf den maroden Autobahnen von NRW rufen die Initiativen für jetzt Mittwoch, 10. Juni, um 18.30 Uhr erneut zu einer Fahrraddemo ab Bahnhof Ahaus auf. Die Demoroute führt durch die Innenstadt hinaus zum Zwischenlager und zur Castor-Autobahn A31. Um 19 Uhr starten Mahnwachen vor dem Forschungszentrum in Jülich sowie an der zentralen Castor-Kreuzung Schorlemer Str./Schumacher-Ring in Ahaus. Im Bedarfsfall wird es auch am Donnerstag spontan weitere Mahnwachen und Protestaktionen geben. Die Polizei bemüht sich weiterhin, die Castor-Transporte so lange wie möglich geheim zu halten. Das hat bislang aber in keinem Fall funktioniert.
„In den ersten zehn Wochen ist es den bundeseigenen Atommüll-Betrieben in Jülich und Ahaus sowie der Polizei erst viermal gelungen, einen einzelnen Castor von Jülich nach Ahaus zu bringen. Hochgerechnet deutet dies auf eine Transportdauer von rund sechs Jahren hin. Es zeigt sich immer mehr, dass die angeblich kürzeste Variante für den Verbleib des hochradioaktiven Atommülls aus Jülich alles andere als kurz ist – und angesichts des immensen Polizeiaufgebots auch nicht kostengünstig. Nicht umsonst schweigen sich Bundes- und Landesregierung über die bisherigen Kosten für die vier Polizeieinsätze beharrlich aus. Wir werden unsere Proteste deshalb entschlossen fortsetzen, um auf die völlig ungelöste Atommüllentsorgung aufmerksam zu machen. Auch das Zwischenlager Ahaus ist ja nur bis 2036 genehmigt. Die Autobahntransporte sind eine reine Placebo-Aktion zur Täuschung der Öffentlichkeit,“ so Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ in Jülich und Heiner Möllers von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ in einer gemeinsamen Erklärung.
"Musik statt Hass" - Solidaritätskundgebung gegen die AfD

Lesenswertes
- PM: Die BI lädt ein zum öffentlichen Stammtisch und präsentiert sich am Samstag mit einem Info-Stand am Ahauser Rathaus
- PM: Neue Castor-Transporte diese Woche erwartet – BI meldet Mahnwache an
- PM: Zwei Einzel-Castor-Transporte Jülich-Ahaus: Gestern und heute Proteste in Jülich und Ahaus
- PM: BGZ will Verlängerungsantrag für Zwischenlager auf 20 Jahre befristen
Stellungnahmen & Infos

- "Brandbrief 2.0" an den Ministerpräsidenten des Landes NRW H. Wüst und Ministerin M. Neubaur vom 28. August 2025
- Stellungnahme der BI “Kein Atommüll in Ahaus” zur geplanten Langzeit-Lagerung von hochradioaktiven Brennelementen in Ahaus
- Was geschieht mit den Kugel-Brennelementen aus dem stillgelegten AVR Jülich? Der aktuelle Sachstand (21.03.2025)
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Aufruf zur Demonstration am 30. Mai 2026 in Hamm
KlimaCamp & Großdemo mit Weltrekordversuch
"Zukunft statt Gas - gemeinsam für die Energiewende"

Ticker - CASTOR stoppen!
Immer aktuell: Der Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus

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Infos zum Tag X2: Castor-Transport Jülich−Ahaus am 21.4.

Unabhängige Information zur Kritik der Atomenergienutzung: umweltFAIRaendern.de
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Atommüll-Transporte stoppen: Petition von ausgestrahlt.de gegen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus
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