Quicklink: Lesenswertes
Quicklink: Aktuell geplante Demonstrationen
Aufruf zur Fahrraddemo mit anschließender Kundgebung am 24.08.2026 in Lingen
Was? Fahrraddemo und anschließende Kundgebung: Brennelementefabrik Lingen stilllegen & Einstieg von Rosatom im Emsland stoppen!
Wann? 24.08.2026, Start der Fahrraddemo um 17 Uhr, Kundgebung bei Framatome Lingen um 18 Uhr
Wo? Die Raddemo startet vom Marktplatz aus, die Kundgebung findet bei Framatome Lingen statt, Adresse: Am Seitenkanal 1 in 49811 Lingen

Demo gegen die Militarisierung der Urananreicherung in Gronau am 02.08.2026
Aufruf zur Demo gegen die Militarisierung der Urananreicherung in Gronau
SOFA Münster ruft auf zur Teilnahme an der Demo gegen die Militarisierung der Urananreicherung in Gronau am Sonntag, 2. August.
Start ist für Radler:innen um 12 Uhr mit einer Raddemo am Bhf. Gronau, für alle dann um 13 Uhr die Kundgebung vor dem Haupttor der Urananreicherungsanlage Gronau, Ecke Röntgenstr./Max-Planck-Str. Wer mag, kann dann ab 14 Uhr am traditionellen Sonntagsspaziergang an der UAA teilnehmen.
PM: Technische Panne bei Castor-Transport Jülich- Ahaus
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Pressemitteilung, Jülich/Duisburg/Ahaus, 23. Juli 2026
Castor wurde nachts in Jülich abgesagt!
Proteste in Jülich, Duisburg und Ahaus
„Castor-Transporte Verschwendung von Geld und Ressourcen“
Beim 10. Castor-Transport von Jülich nach Ahaus ist es am späten gestrigen Abend gegen 22.45 Uhr kurz vor der Abfahrt in Jülich augenscheinlich zu einer folgenschweren Panne gekommen: Während die Polizei schon abfahrbereit am Forschungszentrum Jülich aufgefahren war und ein Polizei-Hubschrauber über dem Gelände kreiste, blieb der Transport-LKW kurz vor der Schranke defekt auf dem Gelände zurück und Techniker begannen mit einer Untersuchung des Problems. Gegen 0.50 Uhr erreichte dann ein kommerzieller Reparatur-Service das Forschungszentrum, der das Problem aber nicht lösen konnte. Gegen 1.15 Uhr erfolgte dann die Absage des Transports, sodass die Polizei sofort danach in Jülich und Ahaus abrückte.
Den ganzen Abend über demonstrierten in Jülich, Duisburg und Ahaus erneut Atomkraftgegner:innen mit Mahnwachen gegen die widersinnigen und gefährlichen Transporte. In Jülich konnte das Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ das Geschehen am Forschungszentrum live beobachten: „Um 22.45 Uhr war alles abfahrbereit, doch plötzlich ging es nicht weiter. Eine ähnliche Situation hatten wir schon Ende April beim 2. Castor, als sich dann herausstellte, dass die Batterien für die Transporteinheit nicht aufgeladen waren und sich die Abfahrt um 90 Minuten verzögerte. Nun gab es erneut ein unvorhergesehenes technisches Problem am Castor-LKW, das dieses Mal offensichtlich deutlich gravierender war. Wir fordern deshalb umgehend Aufklärung über diese aktuelle Panne, die zur nächtlichen Absage des Castors führte. Und es zeigt sich, wie wichtig die Proteste vor Ort und an der 170 Kilometer langen Autobahnstrecke sind, um live sehen zu können, wenn diese erheblichen Probleme auftreten,“ Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ in Jülich.
„Wir sind immer noch erst beim 10. Castor. Wie soll das nun noch 142 Mal weitergehen? Dieses Mal ist der Schaden auf dem Gelände des Forschungszentrums in Jülich aufgetreten. Was wäre passiert, wenn die Panne unterwegs auf der Autobahn passiert wäre? Auf solche Schadensfälle ist die Polizei doch gar nicht vorbereitet. Außerdem fragen wir uns, ob womöglich das Transportunternehmen der größten Transportserie für hochradioaktiven Atommüll in der Geschichte der Bundesrepublik einfach nicht gewachsen ist? Wir fordern deshalb nachdrücklich ein Ende des Castor-Wahnsinns auf den Autobahnen von NRW. Die Transporte sind eine reine Verschwendung von Steuergeld und Polizei-Ressourcen,“ ergänzte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
Die Anti-Atomkraft-Initiativen erklärten, dass sie die Proteste auf jeden Fall fortsetzen werden.
PM: Castor-Transporte - Keine Ferien für Polizei
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Pressemitteilung, Jülich/Ahaus, 21. Juli 2026
Castor-Transporte Nr. 9 und 10 am Dienstag und Mittwoch erwartet
Atomkraftgegner:innen flexibel mit Protesten an verschiedenen Orten
Brücken müssen überwacht werden – auch ohne Proteste
Da die 152 Castor-Behälter offenbar nur als Einzeltransporte von Jülich nach Ahaus gebracht werden können, kann bei der Polizei offenbar keine Rücksicht auf die Ferien genommen werden. Für den heutigen Dienstag und morgigen Mittwoch starten nach Informationen der Anti-Atomkraft-Initiativen die Castoren Nr. 9 & Nr. 10, in der Woche darauf dann Nr. 11 & Nr. 12. „Mit flexiblen Protesten an verschiedenen Orten werden wir weiterhin auf den gefährlichen Irrsinn der Castor- Transporte aufmerksam machen: Brücken, die nur in Schrittgeschwindigkeit passiert werden können, 152 Einzeltransporte und Lagerung des Atommülls auf Jahrzehnte in Ahaus in einer der ältesten Lagerhallen, deren Sicherheitsstandard weit hinter später errichteten Hallen zurückbleibt – das ist Atommüllpolitik ohne Perspektive,“ erklärt Jens Dütting vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Diese Woche wird es an beiden Tagen abends ab 20 Uhr in Jülich jeweils am Forschungszentrum und am „Königshäuschen“ nahe der Autobahnauffahrt Mahnwachen geben. Nahe Ahaus ist am Dienstag eine Protest- Aktion auf einer Autobahnbrücke geplant, am Mittwoch dann in Duisburg. Unterstützung unterhalten die Anti-Atomkraft-Initiativen von der Bundestagsabgeordneten Mareike Hermeier, in deren Ahauser Büro Mittwoch abend um 20 Uhr die Linke NRW zu einer Info-Veranstaltung einlädt und ab 22 Uhr bei Teppich Janning eine Mahnwache organisiert.
Lückenhafter Polizeischutz – aber kleinkarierter Umgang mit Protest- Symbolen
Beim 7. und 8. Castor-Transport von Jülich nach Ahaus waren vergangene Woche offenbar wieder nicht alle Brücken durch die Polizei gesichert. Atomkraft- GegnerInnen gelangten auf Brücken und machten so deutlich, wie leicht Sabotage und Anschläge möglich wären. Gleichzeitig versuchte die Polizei aber, angemeldete Protest-Mahnwachen auf Brücken zu verhindern und stellte diese als besonders gefährlich dar. „Wird der Schutz des Castors durch die Polizei also nur gewährleistet, wenn auch etwaige Sabotage-Akte vorher angemeldet werden?“ fragt sich Hanna Poddig von der Initiative Sofortiger Atomausstieg.
„Wir haben für den 9. Castor am Dienstag um 20 Uhr eine Kundgebung an der Brücke der L571 über die A31 angemeldet, danach gibt es noch eine Fahrrad-Demo über zwei Autobahnbrücken. Wir rufen dazu auf, dort mit uns angesichts der Sicherheitsprobleme den Abbruch dieser riesigen Atommüllverschiebung zu fordern.“
Auch Marita Boslar vom Aktionsbündnis Stop Westcastor in Jülich berichtet von obskuren Sicherheitsbedenken der Polizei: „Bei jeder Mahnwache wird kleinkariert etwas beanstandet, erst waren es die Tennisbälle, die die Brennelementekugeln symbolisieren, dann als Atommüllbehälter angemalte Konservendosen. Jüngst wurden auch Presse-Ausweise durch die Polizei abfotografiert. Die Gesamtproblematik der jahrelangen Transportserie mit Gefahren durch Drohnen und Sabotage sind offenbar egal!“
Aufruf zur Demo am 17. Oktober 2026
Jülich, Ahaus, Gronau, Lingen: Castor-Pannen, Atommüll, Drohnen, Atom-Bomben, Spionage
Schweigen, Aussitzen, Hoffen – Eure Atompolitik versagt!
Wir rufen zum Protest auf:
Wir fordern von der Bundesregierung sowie den Landesregierungen in NRW und Niedersachsen eine Atompolitik, die langfristige Sicherheit zum Ziel hat, statt kurzfristige Symbolik und Augenwischerei. Ein vollständiger Atomausstieg und Energiewende müssen her, statt neue AKW in den Niederlanden oder Gaskraftwerke in Deutschland!
Schließt euch mit euren Vereinen, Gruppen, Parteiverbänden dem Aufruf an und geht mit uns am 17. Oktober in Ahaus auf die Straße!
- Start einer Fahrrad-Demo 10.30 Bahnhof Ahaus
- Start einer Motorrad-Demo 10.30 Uhr Parkplatz “Am Stadtpark”
- Auftakt-Kundgebung 11 Uhr am Rathaus Ahaus
- Demos zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Motorrad
- gemeinsame Abschluss-Kundgebung an der Castor-Transport-Strecke Schumacherring/ Teppich Janning
- Live-Musik mit dem Duo “CaoTina” + Getränke, Gebäck, Gegrilltes
Hier erfahrt ihr mehr über die Probleme & unsere Forderungen:
Neben der katastrophalen Klimapolitik der Bundesregierung und dem geplanten AKW- Neubau in den Niederlanden treibt uns das Schweigen und die Sorglosigkeit der Verantwortlichen für die Atom-Standorte Ahaus, Jülich, Gronau & Lingen auf die Straße.
Castor & Atommüll: Am 25.08.25 hat das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Transportgenehmigungen für den hochradioaktiven Atommüll aus dem Forschungszentrum Jülich (FZJ) sowie dem Forschungsreaktor Garching der TU München nach Ahaus erteilt. Beide Atommüll-Arten sind nicht endlagerfähig. Von März bis September 2026 wurden gerade einmal 15 von 152 Castor-Behälter von Jülich nach Ahaus gebracht – und das teils mit Pannen und teils ohne Hubschrauber-Begleitung. In dem Tempo dauert die „unverzügliche Räumung“ des alten Jülicher Lagers nur noch läppische 5 Jahre… In Ahaus soll das bestehende, alte Lager bis 2056 weiter genehmigt werden. Und das obwohl im oberen Bereich die Wände und auch die Decke nur 20cm dünn sind, mit Gorleben sind dies die dünnsten Decken. Diese Atommülllager bieten keinen Schutz vor Drohnen-Angriffen. Und 2056 soll erneut eine Verlängerung beantragt werden, denn ein Atommüll-Endlager ist nicht in Sicht. Ebenso ist unklar, wie langfristig sicher die eigentlich für 40 Jahre konzipierten und geprüften Castor- Behälter sind.
Wir fordern:
Sichere Zwischenlager in Ahaus, Jülich, Gorleben und anderswo statt Atommüllverschiebung in alte Dauer-Lager!
Urananreicherung & Wettrüsten: Trotz „Atomausstieg“ wird in der Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau weiterhin Uran für Atomkraftwerke „in aller Welt“ vorbereitet. Auch die UAA und das dortige Freiluftlager für Uranmüll (abgereichertes, radioaktives Uranhexafluorid) sind Sabotage und militärischen Angriffen schutzlos ausgesetzt! Verbunden mit dem Anlagenbetrieb in Gronau sind gefährliche Urantransporte quer durch NRW und weit darüber hinaus, mit LKW und Sonderzügen. Der Betreiber, der Urenco-Konzern, wird nun auf Betreiben der britischen Regierung und mit Zustimmung der Bundesregierung teil des atomaren Wettrüstens. Nach ersten Erkenntnissen geht es um die Uran-Anreicherung für den Betrieb britischer Atom-U-Boote, die mit Atombomben bestückt sind. Aber auch die direkte Nutzung der Urananreicherung für den Bau neuer Atomwaffen ist denkbar. In Jülich stellt die Urenco-Tochter ETC die Zentrifugen her, in Gronau sitzt die zentrale Entwicklungs-Abteilung für Zentrifugen. Damit spielen auch diese Standorte eine brisante Rolle im atomaren Wettrüsten! Mit allen vorhandenen Atombomben kann man zigfach die Welt vernichten. Atomares Wettrüsten sehen wir deshalb nicht als Lösung und Schutz, sondern Teil des Problems!
Wir fordern:
Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau und Stopp der Urantransporte! Keine Unterstützung für das britische Atomwaffen-Programm – atomare Abrüstung & Ächtung von Atomwaffen!
Brennelemente & Kreml-Kooperation: Am 22. Juli wurde die Kooperation der Framatome-Brennelemente-Fabrik in Lingen mit dem russischen Staatskonzern Rosatom genehmigt. Rosatom ist direkt dem Kreml unterstellt und für Russlands Atomwaffen, Raketenprogramm, Angriffe in der Ukraine und zivile Atomindustrie zuständig. Framatome will mit dem technischen und personellen Know-How von Rosatom sechseckige Brennelemente für sowjetisch-russische AKW in Osteuropa herstellen. Weil Framatome verschlafen hat, diese Brennelemente selbst mit eigenem Know-How herzustellen (wie dies US-Konkurrent Westinghouse geschafft hat), macht sich Framatome nun auch auf diesem Gebiet vom Kreml abhängig. Weiterhin gibt es regelmäßig russische Uranlieferungen an Framatome in Lingen und Frankreich. Diese Atompolitik spült Geld in Putins Kriegskasse und öffnet Spionage und Sabotage Tür und Tor!
Wir fordern:
Stilllegung der Brennelementefabrik Lingen statt Geschäfte mit Putins Atomindustrie!
Kommt deshalb zur Demo am 17. Oktober 2026!
Infos: www.sofa-ms.de | www.westcastor.org | https://atomstadt-lingen.de/
Was? Wir laden am 17.10.2026 zur Fahrrad- und Biker-Demo ein.
Wann? 17.10.2026 um 10:30 Uhr
Wo? Startpunkt Biker-Demo: Parkplatz Ahauser Stadtpark | Startpunkt Fahrrad-Demo: Ahauser Bahnhof
Wichtig: Teilnehmer/innen des Biker-Korsos melden sich bitte unter 0174 5968510 bei Alfons Hilbring an und ab.
Zum nächsten Castor aus Jülich ist eine Mahnwache angemeldet

Datum noch unbekannt
Ab 22 Uhr bis Eintreffen Castor
Schorlemer Str., Schuhmacherring: Grünfläche am Parkplatz Janning
Bringt Euch warme Getränke, Stuhl, ggf. Schirm und gute Laune mit!
Videoaufnahme von der letzten Mahnwache beweist Ahnungslosigkeit der Polizei
In diesem Video von der letzten Mahnwache (05. August) wird deutlich, wie die Polizei ohne eigenes Wissen über die rechtliche Situation und in völliger Ahnungslosigkeit handelt.
Video bereitgestellt von E. Kemper
Reiche, es reicht! - Aufruf zur Klimademo am 13. September 2026 in Hamm

Was? Fahrraddemo und anschließende Kundgebung
Wann? Am 13. September 2026, Beginn der Fahrrademo um 13 Uhr, Beginn der Kundgebung um 14 Uhr
Wo? Hamm Hbf (Startpunkt Fahrraddemo), Gersteinwerk (Kundgebung)
Internetseite der Veranstaltung: klimabuendnis-hamm.de, Instagram: @fridaysforfuture.hamm
Besondere Bedarfe (z. B. Mobilität):

Pressemitteilung der BI Ahaus: Zwei Einzel-Castor-Transporte Jülich-Ahaus: Gestern (07. Juli) und heute (08. Juli) Proteste in Jülich und Ahaus
- Schwarzes Castor-Loch für NRW- Landeshaushalt?
- Gescheiterte Bündelung erhöht Kosten drastisch
- Polizei reagiert mit weniger Sicherung
Nach dem fünften Castor-Einzeltransport vom Forschungszentrum Jülich zum Zwischenlager Ahaus in der gestrigen Nacht droht heute Abend schon der sechste. Anti- Atomkraft-Initiativen rufen in Jülich und Ahaus auch für heute Abend wieder zu Protesten auf. Um 19 Uhr beginnt eine Mahnwache vor dem Forschungszentrum Jülich, um 20 Uhr in Ahaus an der zentralen Castor-Kreuzung Schorlemer Str./Schumacher-Ring.
Zugleich gehen die Anti-Atomkraft-Initiativen davon aus, dass sich die Polizeikosten durch die gescheiterte Bündelung der Transporte drastisch erhöhen werden. Sie fürchten, dass sich damit für den NRW-Landeshaushalt ein bisher unbeziffertes schwarzes Castor-Loch auftut. In einem Schreiben vom 16. Juni an die Initiativen hatte sich die Landesregierung geweigert, die Kosten für die bisherigen Polizeieinsätze offenzulegen. Das lässt Schlimmes befürchten, zumal die Landesregierung mitteilte, die polizeilichen Kosten ganz alleine – ohne Beteiligung des Bundes – tragen zu müssen.
Bislang wurden Einsätze mit 1000 bis 2400 Beamten durchgeführt, begleitet von einem großen technischen Support-Konvoi am Boden und in der Luft. Das ist ein enormer Sicherungsaufwand. In der gestrigen Nacht waren allerdings erneut zahlreiche Autobahnbrücken ungesichert, sodass zu befürchten steht, dass die Landesregierung nunmehr ausgerechnet an der polizeilichen Sicherung sparen wird.
„Dass sich die NRW-Landesregierung weigert, die Kosten für die Polizei-Einsätze offenzulegen, lässt vermuten, dass die Castor-Transporte viel teurer werden als bislang angenommen. Insbesondere die gescheiterte Bündelung in Dreier-Konvois dürfte die Landeskasse in den kommenden Jahren spürbar belasten. Und dass NRW die Polizeieinsätze alleine bezahlen muss, zeigt, dass sich das Land vom Auftraggeber im Bund einfach hat übers Ohr hauen lassen. Die ganze Verschiebeoperation für den hochradioaktiven Atommüll von Jülich nach Ahaus ist ein Fass ohne Boden. Die Polizei NRW wird auf Jahre hinaus andere Aufgaben liegen lassen müssen, um nachts sinnlos den Atommüll in 152 Einzelfahrten von einem Zwischenlager in ein anderes bringen zu müssen – und dabei ständig das Risiko von Unfällen oder Anschlägen im Nacken haben. Deshalb ist weniger Sicherung keine Option. Wir fordern dringend Aufklärung, was da auf NRW wirklich zukommt und wie teuer das Ganze wird. Atommülltransporte über die Autobahn lösen nicht die Entsorgungsfrage,“ erklärte Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
PM: Die BI lädt ein zum öffentlichen Stammtisch und präsentiert sich am Samstag mit einem Info-Stand am Ahauser Rathaus
Die Bürgerinitiative “Kein Atommüll in Ahaus” lädt ein zu ihrem nächsten öffentlichen Stammtisch. Er findet statt am Montag, dem 6. Juli, ab 19 Uhr im “Citta Smallclub” an der van Delden-Str. 6. Wichtige Gesprächsthemen dabei: Wie geht es weiter mit Aktionen zu den nächsten Castor-Transporten? Wie mischen wir uns ein in die Pläne zur bevorstehenden Langzeit-Lagerung von hochradioaktivem Atommüll in Ahaus über weitere Jahrzehnte?
Bereits am Samstag, den 4. Juli, will sich die BI von 11 - 13 Uhr mit einem Informations-Stand in der Innenstadt (vor dem Rathaus) präsentieren. Sie steht dort Interessierten für Informationen und Gespräche zur Verfügung, auch und gerade zu den vorgenannten Themen: Was sind die künftigen Aufgaben der BI? Der Auftritt vor dem Rathaus soll um 13 Uhr mit einer Kundgebung abgeschlossen werden.

Der Informationsstand der BI "Kein Atommüll in Ahaus" e. V. vor dem Ahauser Rathaus
- PM: Neue Castor-Transporte diese Woche erwartet – BI meldet Mahnwache an
- PM: Zwei Einzel-Castor-Transporte Jülich-Ahaus: Gestern und heute Proteste in Jülich und Ahaus
- PM: BGZ will Verlängerungsantrag für Zwischenlager auf 20 Jahre befristen
- PM: Der Irrsinn geht weiter - Neue Castor-Transporte diese Woche erwartet
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Lesenswertes
Stellungnahmen & Infos

- "Brandbrief 2.0" an den Ministerpräsidenten des Landes NRW H. Wüst und Ministerin M. Neubaur vom 28. August 2025
- Stellungnahme der BI “Kein Atommüll in Ahaus” zur geplanten Langzeit-Lagerung von hochradioaktiven Brennelementen in Ahaus
- Was geschieht mit den Kugel-Brennelementen aus dem stillgelegten AVR Jülich? Der aktuelle Sachstand (21.03.2025)
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Aufruf zur Demonstration am 30. Mai 2026 in Hamm
KlimaCamp & Großdemo mit Weltrekordversuch
"Zukunft statt Gas - gemeinsam für die Energiewende"

Ticker - CASTOR stoppen!
Immer aktuell: Der Ticker zum Protest gegen die Atommüll-Lawine von Jülich nach Ahaus

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Infos zum Tag X2: Castor-Transport Jülich−Ahaus am 21.4.

Unabhängige Information zur Kritik der Atomenergienutzung: umweltFAIRaendern.de
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https://www.ausgestrahlt.de/aktiv-werden/aktionen/atommuell-transporte-stoppen/
Atommüll-Transporte stoppen: Petition von ausgestrahlt.de gegen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus
bewegung.taz.de -
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