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Liebe Freundinnen und Freunde vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“,

in diesen Tagen besteht Euer Aktionsbündnis 10 Jahre. Zu diesem Anlass gratulieren wir Euch herzlich. Gleichzeitig bedanken wir uns für die zehnjährige gute Zusammenarbeit mit Euch. Uns eint die Überzeugung, dass die Verschiebung der abgebrannten Brennelemente aus dem Jülicher Versuchsreaktor AVR, die nichts anderes als Atommüll sind, nach Ahaus oder in die USA nicht akzeptabel ist. Vielmehr sind die Betreiber des Forschungszentrums in Jülich, die diesen Müll produziert haben, verantwortlich für seine möglichst risikolose Lagerung am Ort selbst und vor allem für die Entwicklung einer Methode zu seiner dauerhaften Entsorgung.

Wir wissen die Zusammenarbeit mit Euch in besonderem Maße zu schätzen, weil Ihr damit zeigt, dass Ihr nicht nach dem St.-Florians-Prinzip den in Jülich produzierten Müll einfach nur von dort weghaben wollt, sondern Euch für einen verantwortungsvollen Umgang damit einsetzt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Euch und sind zuversichtlich, dass es uns auch in Zukunft gelingen wird, unsinnige Transporte aus Jülich zu verhindern, wohin auch immer sie gehen sollen.

Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“

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Lokalmagazin aus Münster - produziert im Bürgerhaus Bennohaus

"Atomkraft, nein danke!" - so lautet das Motto von Matthias Eickhoff. Er ist Mitglied der "Initiative SOFA" (sofortiger Atomausstieg) in Münster. In dem Interviewformat "7 Fragen an …" erzählt Matthias Eickhoff von der Arbeit der Initiative und ihren Zielen. Die "Initiative SOFA" in Münster setzt sich vor allem für die Abschaltung des Atomkraftwerks in Lingen und der Urananreicherungsanlage in Gronau ein. Viele der Mitglieder waren schon beim Castortransport nach Ahaus 1998 dabei und haben demonstriert. Außerdem hat es die "Initiative SOFA" 2005 geschafft, den Uranmülltransport nach Russland für mehrere Jahre zu stoppen. Nach dem Interview mit Matthias Eickhoff gibt es im zweiten Teil des Magazins außerdem einen Beitrag zur Loveparade 2010. Wir sehen eine Bilder-Collage zum Gedenken an die Opfer.

Quelle: nrwision.de, s. Link zum Beitrag

Link zum Beitrag: https://www.nrwision.de/mediathek/mnstrtv-atomkraftgegner-in-muenster-gedenken-an-die-loveparade-2010-200803/

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Das Aktionsbündnis SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster lädt zur Teilnahme an der ursprünglich für Februar geplanten und wegen des schweren Sturms vertagten Anti-Atom-Demo ein:

"Liebe Freundinnen und Freunde,

die leider vom Sturm verwehte Uranmülldemo diese Woche hat einen neuen Termin: Wir gehen jetzt am Montag, 2. März, um 18 Uhr ab Hauptbahnhof in Münster auf die Straße gegen die unverantwortlichen Uranmüllexporte von Gronau via Münster nach Russland und für die sofortige Stilllegung der UAA Gronau.

Bitte tragt den neuen Demo-Termin in euren Kalender ein und helft bei der Mobilisierung - wir werden sogar wieder eine Gastrede von Vladimir Slivyak von Ecodefense erhalten, weil Vladimir an dem Wochenende ohnehin auf einer Anti-Urenco-Konferenz im benachbarten Almelo, am Standort der niederländischen UAA - eingeladen ist.

Der Termin ist auch deshalb wichtig, weil am 4. März der Staatsvertrag von Almelo 50 Jahre alt wird. Mit dem Vertrag haben damals die Bundesregierung sowie die Regierungen von NL und GB die Urenco gegründet und damit die Urananreicherung in Westeuropa auf den Weg gebracht. Wir sagen: 50 Jahre sind mehr als genug - Urananreicherung ist unverantwortlich, hält Schrottreaktoren wie Tihange und Doel am Leben und gefährdet den Frieden weltweit.

In diesem Sinne nehmen wir frisch durchgepustet einen zweiten Anlauf!"

Atomfreie Grüße
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

Weitere Informationen: www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

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Eine neue Online-Petition der Grünen zum geplanten Bau eines belgischen Atommüll-Endlagers für Tihange und Doel ist unter der Adresse www.change.org/StoppTihange erreichbar.

Viele jenseits der Region Aachen haben es vielleicht nicht bekommen, aber die belgische Regierung plant genau jetzt während Ausgangsbeschränkungen etc. den Start der Standortauswahl für das Atommüll-Endlager. Einige Standorte liegen im Osten Belgiens an den Grenzen zu LUX/D/NL - die Nachbarn sind unmittelbar betroffen. Die erste Frist läuft schon am 13. Juni ab. Die Suche nach einem Atommüll-Endlager ist der nächste Skandal im Gesamt-Skandal der belgischen Atomkraftwerke.

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Aktualisierung 12. Februar: Die Demo wird am 2. März 2020 um 18 Uhr am Hauptbahnhof in Münster stattfinden.

Weitere Infos finden Sie zeitnah auf unserer Startseite oder im Beitrag "Anti-Atom-Demo in Münster hat neuen Termin: 2. März 2020, 18 Uhr, Hbf Münster" in der Rubrik "Beiträge".

Aktualisierung 9. Februar: Wegen des schweren Sturms wird die Demo vorerst abgesagt!

Das Aktionsbündnis SOFA teilt mit, dass aus Sicherheitsgründen die geplante Demonstration am 10. Februar leider ausgesetzt wird:
Wegen der schlechten Wetterprognose "[...] haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die [...] Uranmülldemo in Münster aus Sicherheitsgründen abzusagen. Wir wollen niemand in Gefahr bringen, zumal die Anfahrt für einige ohnehin nicht klappen würde, wenn die Bahn nicht fährt. [...]
Wir sind natürlich enttäuscht, weil schon viel Energie in die Demo geflossen ist, aber wir wollen nicht mit dem Kopf durch die Wand - und die Demo gegen die unverantwortlichen Uranmüllexporte von Gronau nach Russland wird in jedem Fall an einem neuen Termin stattfinden - das ist sicher!"

Ebenfalls stattfinden wird am Dienstag die Infoveranstaltung mit Vladimir Slivyak in Münster um 19 Uhr im Fürstenberghaus, Hörsaal F043, am Domplatz.

 

Ursprüngliche Meldung: Das Aktionsbündnis SOFA ruft zu einer Anti-Atom-Demo am 10. Februar 2020 in Münster auf:

Liebe Freundinnen und Freunde,

ihr alle wisst, dass die Urenco und ihre deutschen Anteilseigner RWE und EON auch in 2020 ihre unverantwortlichen Uranmüllexporte von Gronau nach Russland weiter durchführen wollen. Ohne den massenhaften Abtransport des Uranmülls nach Russland müsste Urenco viel Geld für die sichere langfristige Atommüllentsorgung in Deutschland bezahlen und die Dividende von RWE und EON wäre dann schnell weg. Aber Profitgier ist kein gutes Argument für illegale Atommüllexporte, die dann die Gesundheit der Menschen woanders - in diesem Fall am Ural - gefährden.

Wir wollen in 2020 den Stopp der Uranmüllexporte durchsetzen und die atom- wie friedenspolitisch dringend notwendige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau voranbringen.

Deshalb rufen wir in Münster für Montag, 10. Februar, um 18 Uhr zu einer Demo auf. Auftakt ist am Hauptbahnhof auf dem Berliner Platz mit einer Kundgebung in Sichtweite des Büros von Bundesumweltministerin Svenja Schulze - dann geht es als Demo durch das Bahnhofsviertel.

Bitte helft uns bei der Mobilisierung und kommt mit Fahnen, Fässern, Trillerpfeifen etc. vorbei. Wir wollen auch konkret Solidarität mit den bedrängten russischen UmweltschützerInnen zeigen - die führenden Energiekonzerne RWE und EON machen sich für die Menschenrechtsverletzungen und Umweltprobleme in Russland mitverantwortlich durch die Uranmüllexporte, aber auch durch die sehr dreckigen Kohleimporte von RWE aus dem Kusbass in Sibirien. Dagegen wollen wir auch in Münster auf der Straße ein deutliches Protestzeichen setzen!

Davon unberührt kann es in den nächsten Wochen noch zu spontanen Protesten kommen, weil Urenco bereits wieder den nächsten Uranmülltransport vorbereitet. Wir sind sehr ermutigt durch die große Protestbereitschaft, die sich in den letzten zwei Monaten quer durchs Münsterland und NRW bis zum Hafen in Amsterdam gezeigt hat. Zweimal konnte ein Uranmüllzug durch Blockaden bereits gestoppt werden, es gab zahlreiche Mahnwachen entlang der Bahnstrecken. All das hat auch in Russland die Proteste gefördert - denn dort wird mit Freude sehr genau beobachtet, dass es auch in Deutschland Widerstand gegen die Uranmüllexporte gibt.

Packen wir es an - der Atomausstieg bleibt Handarbeit
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

Weitere Informationen: www.sofa-ms.dewww.urantransport.de

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Der diesjährige Ostermarsch an der Urananreicherungsanlage Gronau und an der Uran-Zentrifugenfirma ETC in Jülich wird wegen der Corona-Krise verschoben. Der Aufruf zum Ostermarsch wird nun als Online-Petition unter dem Motto „Urananreicherung beenden – Atomwaffen ächten“ im Internet gestartet, um von der Bundesregierung und der NRW-Landesregierung einen Ausstieg aus der zivil wie militärisch brisanten Urananreicherung zu erreichen. Das vereinbarten die Aktionsbündnisse Münsterland gegen Atomlagen sowie Stop Westcastor aus Jülich. Unterstützt wird die Petition zu Beginn der Kampagne von mehr als 20 Initiativen und Verbänden, darunter der BBU, die IPPNW und der BUND NRW.
Für mehr Informationen sieh https://sofa-ms.de.

Aus der Petitionsbeschreibung:
"Urananreicherung ist zivil wie friedenspolitisch extrem gefährlich. Aktuell verwischt die Trennlinie zwischen ziviler und militärischer Urananreicherung immer stärker. Das ist eine bedrohliche Entwicklung. Dabei spielen auch die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung eine unverantwortliche Rolle: Unter ihrer Aufsicht und mit ihren Genehmigungen läuft im westfälischen Gronau eine international bedeutende Urananreicherungsanlage. Im rheinischen Jülich werden dafür die notwendigen Uran-Zentrifugen erforscht und entwickelt – und der Bau ganzer Urananreicherungs-anlagen (z. B. in den USA) vorbereitet. Der Erhalt und Ausbau der Urananreicherung trägt in Deutschland und weltweit zur unverantwortlichen Fortsetzung der Atomenergienutzung sowie zum neuerlich angeheizten nuklearen Wettrüsten bei."
mehr ...

Bitte unterzeichnen auch Sie die Petition.

 

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Am vergangenen Sonntag (15. Dezember 2019) fand der Jubiläums-Sonntags-Spaziergang vor dem Haupteingang zum Atommüll-Lager in Ahaus-Ammeln statt. Von der Volxküche mit Kaffee, Tee und Kuchen versorgt trotzten etwa 80 TeilnehmerInnen dem kalten Wind und protestierten vor dem BZA.

alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von aaa-West

Gewürdigt wurde das 25-jährige Jubiläum mit Redebeiträgen zu den wichtigsten Etappen im Widerstand. Weitere Themen waren die drohenden Castor-Transporte aus Jülich und Garching nach Ahaus und die geplante schleichende Umwandlung des „Zwischenlagers“ in ein Endloslager sowie ein Bericht aus Gronau über die Aktionen gegen die Transporte von abgereichertem Uran nach Russland. Als Zeichen des fortdauernden Widerstands wurden wieder gelbe X-e und schwarze Fahnen am Straßenrand aufgestellt.

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