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Heute sollte eigentlich ein Atommüllzug mit abgereichertem Uran von der UAA Gronau über Münster ins Ruhrgebiet und von da nach den Niederlanden starten, um von dort aus per Schiff nach Russland gebracht zu werden.

Bis jetzt (Anm.: 17:46 Uhr) steht der Zug immer noch vor Burgsteinfurt. Das tut er seit 11 Uhr, also schon über 6 Stunden. Alles dank einer Kletteraktion von Antiatomaktivisten über den Schienen. Gleichzeitig war über Stunden die Ausweichroute über Ahaus und Dortmund durch eine weitere Kletteraktion gesperrt. Ob die Polizei mit einem Kletterteam überhaupt räumen kann (probiert wird dies seit über 2 Stunden, bisher erfolglos) ist noch offen.

Zusammen mit den angemeldeten Protesten mit insgesamt hunderten von Teilnehmern entlang der Schiene u. A. in Münster, Hamm und Drensteinfurt, die auch unter Beteiligung russischer Aktivisten stattfanden, waren dies die längsten und erfolgreichsten Proteste gegen Atommülltransporte seit langem. Die nach Jahren wieder aufgenommenen, aber erst im diesem Jahr aufgedeckten Transporte hatten bisher schon zu deutlichen Protesten in Deutschland und Russland geführt. Die Frage ist jetzt, wie lange die Bundesregierung und die Landesregierung hier weiter tatenlos zusehen wollen. Leider muss man davon ausgehen, dass die Verantwortlichen bisher die Transporte durch Vertuschung und Fehlinformation politisch gedeckt haben. Vielleicht wird dies sich ja endlich ändern. Aktuell gilt unsere Solidarität den Kletteraktivisten, die bei denkbar schlechtestem Wetter beharrlich standhalten.

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Am Samstag dem 26. Oktober 2019 fand in Lingen eine Anti-Atom-Demonstration unter dem Motto "Atom und Kohle die rote Karte zeigen!" statt.
Hier sehen Sie einige Fotos von der Veranstaltung:

mehr Informationen: www.atomstadt-lingen.de/demo

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Am Sonntag, dem 4. August 2019 findet an der Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) um 13:00 Uhr eine friedenspolitische Kundgebung statt.

Im Anschluss startet der Sonntagsspaziergang, der immer am ersten Sonntag im Monat an der UAA Gronau stattfindet.

Die militärische Dimension der Urananreicherung rückt weltweit durch den Konflikt mit dem Iran wieder in den Fokus, dabei geht es um dieselbe Technologie, die von der Urenco auch in Gronau angewendet wird. Technisch kann auch in Gronau waffenfähiges Uran angereichert werden. Das macht Deutschland zur "stillen" Atommacht.

Zugleich steht Anfang August das endgültige Aus des Mittelstreckenvertrags INF zwischen den USA und Russland an - eine weitere atomare Rüstungsspirale droht. Nur wenige Tage später mahnen jedoch die Jahrestage der Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki zur weltweiten Abrüstung und zum sofortigen Abrüsten aller Atomwaffen.

Deshalb wollen wir am 4. August in Gronau vor der UAA für die Beendigung der Urananreicherung in Gronau und weltweit auf die Straße gehen - ein Aus der Urananreicherung in Deutschland wäre ein international sehr wichtiges atom- und friedenspolitisches Signal!

Ergänzung der BI Ahaus, 31. Juli 2019: Zur Anfahrt nach Gronau wollen wir Fahrgemeinschaften bilden. Wir treffen uns am Sonntag, dem 4. August um 12:15 Uhr am Parkplatz vor der früheren Post, also gegenüber dem Bahnhof.

Den Aufruf zur Teinahme mit weiteren Infos finden Sie unter https://bbu-online.de (dort unter Aktuelles).

Weitere Veranstaltungsinformationen sind auch per Facebook abrufbar.

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Aufruf zur Demonstration in Lingen am 26. Oktober 2019

Webbanner Demo Lingen

  • AKW und Brennelementefabrik Lingen stilllegen
  • Brennelement- und Uranexporte stoppen
  • Raus aus Atom und Kohle – Erneuerbare jetzt!

Auftaktkundgebung: 26. Oktober, 12 Uhr Bahnhof Lingen

In der niedersächsischen „Atomstadt“ Lingen wird noch immer von einer atomaren Zukunft geträumt: RWE betreibt das AKW "Emsland" (Lingen II) und ANF, eine Tochter des EdF-Konzerns, die bundesweit einzige Brennelementefabrik. Im benachbarten Gronau wird durch den Urenco-Konzern Uran für jedes zehnte AKW weltweit angereichert – Lingen und Gronau halten hochgefährliche Pannenreaktoren weltweit am Laufen! Vom „Atomausstieg“ ist hier nichts zu spüren – stattdessen wird hier die Atomkraft in allen Facetten gelobt!
Den vollständigen Aufruf als PDF öffnen

Gemeinsam rufen wir deshalb zur Teilnahme an der Demo in Lingen am 26. Oktober 2019 auf – seid dabei!

Veranstalter der Demonstration:

  • Bündnis AgiEL - AtomkraftgegnerInnen im Emsland
  • Elternverein Restriskiko Emsland
  • Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf
  • Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

mehr Informationen: www.atomstadt-lingen.de/demo

UnterstützerInnen:
AntiAtom Bonn, Antiatombündnis Niederrhein, Anti Atom Gruppe Osnabrück, Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, Arbeitskreis Wesermarsch, Bundesverband Bürgerinitiativen Umwelt (BBU) Bonn, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, BUND Kreisgruppe Emsland, Elternverein Restrisiko Emsland e.V., Georgies LP und CD Laden Nordhorn, Initiative 3 Rosen e.V. (Aachen), Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW), Mütter gegen Atomkraft e.V., SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

Spenden für die Demo:
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
IBAN DE49 8309 4495 0003 3619 18
bei der Ethik Bank
Stichwort: Lingen-Demo

Fahrgemeinschaften aus Ahaus: Samstag ab 10.45 Uhr am Bahnhof Ahaus!

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Die "Ahauser Christinnen und Christen gegen Atomenergie" waren mit einem Stand auf dem 37. evangelischen Kirchentag in Dortmund vertreten. Unter anderem verteilten sie Streichholzschachteln mit einem QR-Code für die Website des Kirchentages und Streichholzschachteln mit dem QR-Code für die Website der BI-Ahaus.

Abbildungen der Streicholzschachteln, die bei der Aktion verteilt wurden

Der Stand unter dem Motto "Ahauser Christinnen und Christen gegen Atomenergie" war von Donnerstag 10:30 Uhr bis Samstag 18:30 Uhr in Halle 4 bei D09 auf dem Markt der Möglichkeiten für BesucherInnen zugänglich.

Bilder vom Aufbau des Standes

Auf den Bildern erkennt man im Stand die Dornenkrone, auf der steht: endlos Lager, endlos Widerstand, endlos Angst. Sie ist baugleich mit der Dornenkrone am Ahauser Zwischenlager.

Gemeinsam mit den Initiativen ausgestrahlt, Schacht Konrad und aufgepasst von der Asse luden die Ahauser Christinnen und Christen gegen Atomenergie und BI-Mitglieder zu Gesprächen und Informationsaustausch ein und boten am Stand umfängliche Informationen an.

Foto von der Empore mit Übersicht über die Halle 4 - unser Stand und das Kreuz mit der Dornenkrone sind deutlich erkennbar

Ein Foto von der Empore mit Übersicht über die Halle 4 beim Markt der Möglichkeiten -
der Stand und das Kreuz sind deutlich zu sehen.

Impressionen vom Abend der Begegnung am Mittwoch
mit der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises Steinfurt, Coesfeld und Borken

Impressionen vom Stand der Ahauser Christinnen und Christen gegen Atomenergie

Die genüssliche Vernichtung eines Atomkraftwerkes wurde von vielen Menschen mit Freuden wahrgenommen, vielfach fotografiert und dann auch aktiv unterstützt. Am ersten Tag waren es 300 Kraftwerke, jetzt bis zur Mittagszeit des 21. Juni sind es bereits 250 Kraftwerke, die rückstandsfrei entsorgt wurden.
Update: Bis zum Abend des 22. Juni wurden über 1200 "Kekskraftwerke" mit Freude und genussvoll vernichtet.

Aktion "Vernichte ein Atomkraftwerk - welch ein Genuss"

Auf der Marktplatz-Veranstaltung zum Thema "Kein Vertrauen in Atommüll" führten Mechtild Schröder und Friedrich Gregory einen Dialog.

Felix Ruwe referierte mithilfe einer Präsentation über die zahlreichen Vertrauensbrüche und die Erwartungen in die Zukunft bei der Atommüll-Problematik.

Impressionen von Präsentation und Dialog

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Die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ trauert um ihr langjähriges Mitglied
Julius Radtke

Er verstarb im Alter von 84 Jahren. Julius war mit der Ausbildung junger Menschen befasst. Es war ihm ein Anliegen, diesen jungen Menschen eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen. Mit seinen künstlerischen Arbeiten unterstützte Julius die Arbeit der BI-Ahaus.

So steht eines seiner bekannten Werke: „X-man“ als Denkmal in Lüneburg.

Seine Prinzipien und seine Überzeugung brachte er mit viel Engagement in die Bürgerinitiative ein und hat so den Widerstand gegen das Brennelemente-Zwischenlager aktiv mitgestaltet.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Heiner Möllers
1. Vorsitzender der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e. V.“

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