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Das Aktionsbündnis SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster lädt zur Teilnahme an der ursprünglich für Februar geplanten und wegen des schweren Sturms vertagten Anti-Atom-Demo ein:

"Liebe Freundinnen und Freunde,

die leider vom Sturm verwehte Uranmülldemo diese Woche hat einen neuen Termin: Wir gehen jetzt am Montag, 2. März, um 18 Uhr ab Hauptbahnhof in Münster auf die Straße gegen die unverantwortlichen Uranmüllexporte von Gronau via Münster nach Russland und für die sofortige Stilllegung der UAA Gronau.

Bitte tragt den neuen Demo-Termin in euren Kalender ein und helft bei der Mobilisierung - wir werden sogar wieder eine Gastrede von Vladimir Slivyak von Ecodefense erhalten, weil Vladimir an dem Wochenende ohnehin auf einer Anti-Urenco-Konferenz im benachbarten Almelo, am Standort der niederländischen UAA - eingeladen ist.

Der Termin ist auch deshalb wichtig, weil am 4. März der Staatsvertrag von Almelo 50 Jahre alt wird. Mit dem Vertrag haben damals die Bundesregierung sowie die Regierungen von NL und GB die Urenco gegründet und damit die Urananreicherung in Westeuropa auf den Weg gebracht. Wir sagen: 50 Jahre sind mehr als genug - Urananreicherung ist unverantwortlich, hält Schrottreaktoren wie Tihange und Doel am Leben und gefährdet den Frieden weltweit.

In diesem Sinne nehmen wir frisch durchgepustet einen zweiten Anlauf!"

Atomfreie Grüße
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen

Weitere Informationen: www.sofa-ms.de, www.urantransport.de

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Aktualisierung 12. Februar: Die Demo wird am 2. März 2020 um 18 Uhr am Hauptbahnhof in Münster stattfinden.

Weitere Infos finden Sie zeitnah auf unserer Startseite oder im Beitrag "Anti-Atom-Demo in Münster hat neuen Termin: 2. März 2020, 18 Uhr, Hbf Münster" in der Rubrik "Beiträge".

Aktualisierung 9. Februar: Wegen des schweren Sturms wird die Demo vorerst abgesagt!

Das Aktionsbündnis SOFA teilt mit, dass aus Sicherheitsgründen die geplante Demonstration am 10. Februar leider ausgesetzt wird:
Wegen der schlechten Wetterprognose "[...] haben wir uns schweren Herzens entschlossen, die [...] Uranmülldemo in Münster aus Sicherheitsgründen abzusagen. Wir wollen niemand in Gefahr bringen, zumal die Anfahrt für einige ohnehin nicht klappen würde, wenn die Bahn nicht fährt. [...]
Wir sind natürlich enttäuscht, weil schon viel Energie in die Demo geflossen ist, aber wir wollen nicht mit dem Kopf durch die Wand - und die Demo gegen die unverantwortlichen Uranmüllexporte von Gronau nach Russland wird in jedem Fall an einem neuen Termin stattfinden - das ist sicher!"

Ebenfalls stattfinden wird am Dienstag die Infoveranstaltung mit Vladimir Slivyak in Münster um 19 Uhr im Fürstenberghaus, Hörsaal F043, am Domplatz.

 

Ursprüngliche Meldung: Das Aktionsbündnis SOFA ruft zu einer Anti-Atom-Demo am 10. Februar 2020 in Münster auf:

Liebe Freundinnen und Freunde,

ihr alle wisst, dass die Urenco und ihre deutschen Anteilseigner RWE und EON auch in 2020 ihre unverantwortlichen Uranmüllexporte von Gronau nach Russland weiter durchführen wollen. Ohne den massenhaften Abtransport des Uranmülls nach Russland müsste Urenco viel Geld für die sichere langfristige Atommüllentsorgung in Deutschland bezahlen und die Dividende von RWE und EON wäre dann schnell weg. Aber Profitgier ist kein gutes Argument für illegale Atommüllexporte, die dann die Gesundheit der Menschen woanders - in diesem Fall am Ural - gefährden.

Wir wollen in 2020 den Stopp der Uranmüllexporte durchsetzen und die atom- wie friedenspolitisch dringend notwendige Stilllegung der Urananreicherungsanlage Gronau voranbringen.

Deshalb rufen wir in Münster für Montag, 10. Februar, um 18 Uhr zu einer Demo auf. Auftakt ist am Hauptbahnhof auf dem Berliner Platz mit einer Kundgebung in Sichtweite des Büros von Bundesumweltministerin Svenja Schulze - dann geht es als Demo durch das Bahnhofsviertel.

Bitte helft uns bei der Mobilisierung und kommt mit Fahnen, Fässern, Trillerpfeifen etc. vorbei. Wir wollen auch konkret Solidarität mit den bedrängten russischen UmweltschützerInnen zeigen - die führenden Energiekonzerne RWE und EON machen sich für die Menschenrechtsverletzungen und Umweltprobleme in Russland mitverantwortlich durch die Uranmüllexporte, aber auch durch die sehr dreckigen Kohleimporte von RWE aus dem Kusbass in Sibirien. Dagegen wollen wir auch in Münster auf der Straße ein deutliches Protestzeichen setzen!

Davon unberührt kann es in den nächsten Wochen noch zu spontanen Protesten kommen, weil Urenco bereits wieder den nächsten Uranmülltransport vorbereitet. Wir sind sehr ermutigt durch die große Protestbereitschaft, die sich in den letzten zwei Monaten quer durchs Münsterland und NRW bis zum Hafen in Amsterdam gezeigt hat. Zweimal konnte ein Uranmüllzug durch Blockaden bereits gestoppt werden, es gab zahlreiche Mahnwachen entlang der Bahnstrecken. All das hat auch in Russland die Proteste gefördert - denn dort wird mit Freude sehr genau beobachtet, dass es auch in Deutschland Widerstand gegen die Uranmüllexporte gibt.

Packen wir es an - der Atomausstieg bleibt Handarbeit
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster

Weitere Informationen: www.sofa-ms.dewww.urantransport.de

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+ Ingrid Wundrak +

Weggefährten, Freunde und Mitstreiter erinnerten am vergangenen Wochenende mit einer Anzeige in der Tageszeitung TAZ an Ingrid Wundrak (1946 - 2019), die langjährige Sprecherin der "Bürger gegen den Atomreaktor Garching", gemeint ist damit der FRMII der TU München.

In der Anzeige heißt es:
"Ingrid Wundrak stand drei Jahrzehnte im Mittelpunkt unseres Kampfes gegen den Forschungsreaktor FRMII in Garching, gegen seinen atomwaffenfähigen Brennstoff, gegen die Verschiebung des Garchinger Atommülls nach Ahaus und für eine friedlichere Welt."

Unterzeichnet wurde diese Anzeige nicht nur von Bayerischen Mitstreitern, sondern auch von Mitgliedern der Anti-Atom-BI aus dem Münsterländischen Ahaus und aus Greven bei Münster.

 

Das Foto zeigt Ingrid Wundrak (rechts) zusammen mit Werner Thiel (links)
Das Foto zeigt Ingrid Wundrak, langjährige Sprecherin der "Bürger gegen den Atomreaktor Garching", zusammen mit Werner Thiel vom "Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen".
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Am vergangenen Sonntag (15. Dezember 2019) fand der Jubiläums-Sonntags-Spaziergang vor dem Haupteingang zum Atommüll-Lager in Ahaus-Ammeln statt. Von der Volxküche mit Kaffee, Tee und Kuchen versorgt trotzten etwa 80 TeilnehmerInnen dem kalten Wind und protestierten vor dem BZA.

alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von aaa-West

Gewürdigt wurde das 25-jährige Jubiläum mit Redebeiträgen zu den wichtigsten Etappen im Widerstand. Weitere Themen waren die drohenden Castor-Transporte aus Jülich und Garching nach Ahaus und die geplante schleichende Umwandlung des „Zwischenlagers“ in ein Endloslager sowie ein Bericht aus Gronau über die Aktionen gegen die Transporte von abgereichertem Uran nach Russland. Als Zeichen des fortdauernden Widerstands wurden wieder gelbe X-e und schwarze Fahnen am Straßenrand aufgestellt.

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Heute sollte eigentlich ein Atommüllzug mit abgereichertem Uran von der UAA Gronau über Münster ins Ruhrgebiet und von da nach den Niederlanden starten, um von dort aus per Schiff nach Russland gebracht zu werden.

Bis jetzt (Anm.: 17:46 Uhr) steht der Zug immer noch vor Burgsteinfurt. Das tut er seit 11 Uhr, also schon über 6 Stunden. Alles dank einer Kletteraktion von Antiatomaktivisten über den Schienen. Gleichzeitig war über Stunden die Ausweichroute über Ahaus und Dortmund durch eine weitere Kletteraktion gesperrt. Ob die Polizei mit einem Kletterteam überhaupt räumen kann (probiert wird dies seit über 2 Stunden, bisher erfolglos) ist noch offen.

Zusammen mit den angemeldeten Protesten mit insgesamt hunderten von Teilnehmern entlang der Schiene u. A. in Münster, Hamm und Drensteinfurt, die auch unter Beteiligung russischer Aktivisten stattfanden, waren dies die längsten und erfolgreichsten Proteste gegen Atommülltransporte seit langem. Die nach Jahren wieder aufgenommenen, aber erst im diesem Jahr aufgedeckten Transporte hatten bisher schon zu deutlichen Protesten in Deutschland und Russland geführt. Die Frage ist jetzt, wie lange die Bundesregierung und die Landesregierung hier weiter tatenlos zusehen wollen. Leider muss man davon ausgehen, dass die Verantwortlichen bisher die Transporte durch Vertuschung und Fehlinformation politisch gedeckt haben. Vielleicht wird dies sich ja endlich ändern. Aktuell gilt unsere Solidarität den Kletteraktivisten, die bei denkbar schlechtestem Wetter beharrlich standhalten.

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Die neue Website des Aktionsbündnisses STOP Westcastor ist ab sofort unter der Adresse https://www.westcastor.org/ erreichbar.

Schaut mal vorbei!

Die Website befindet sich derzeit noch im Aufbau, daher steht zusätzlich für die Suche nach älteren Artikeln weiterhin die Adresse http://westcastor.blogsport.de/ zur Verfügung.

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Am Samstag dem 26. Oktober 2019 fand in Lingen eine Anti-Atom-Demonstration unter dem Motto "Atom und Kohle die rote Karte zeigen!" statt.
Hier sehen Sie einige Fotos von der Veranstaltung:

mehr Informationen: www.atomstadt-lingen.de/demo

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