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Die südafrikanische Umweltaktivistin Makoma Lekalakala kommt bei ihrer Informationsreise durch die Bundesrepublik auch in das Euregio-Grenzgebiet. Am Samstag, 14. September, nimmt sie an einer Anti-Atomkraft-Mahnwache teil, die vom Aktionsbündnis Münsterland und dem Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau organisiert wird. Die Mahnwache wird in Zusammenarbeit mit der Kampagne "Don't nuke the climate" durchgeführt und findet von 12 – 13 Uhr vor der Urananreicherungsanlage in Gronau statt (Röntgenstraße 4). Dabei steht Frau Lekalakala für Gespräche über ihre Arbeit zur Verfügung.

Abends findet dann um 20 Uhr in Lingen-Schepsdorf im Waldhotel, (Lohner Str. 1, Ecke Nordhorner Str.) ein öffentlicher Vortrag von Makoma Lekalakala über ihre Arbeit und zu den vielfältigen Plänen der Atom- und Uranindustrie in Südafrika statt.

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Statt unseres Sonntagsspaziergang am 15. September laden wir zur Beteiligung an einer Anti-Atom-Mahnwache vor dem Tor der UAA Gronau am 14. September ein. Organisiert vom Aktionsbündnis Münsterland und dem AKU Gronau wird dort im Rahmen der Kampagne 'don't nuke the climate' zwischen 12 und 13 Uhr demonstriert.

Die südafrikanische Umweltaktivistin Makoma Lekalaka wird im Rahmen einer Informationsreise vor Ort sein, um über die dortige Atom- und Uranindustrie und deutsche Beteiligungen zu sprechen.

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Die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" lädt ein zu ihrem nächsten öffentlichen Stammtisch.
Er findet statt am Montag, dem 12. August 2019, ab 20 Uhr in der Gaststätte "Am Schulzenbusch", Hof zum Ahaus 3.

Gesprächsthemen werden unter anderem neue Entwicklungen in Jülich und Garching sein. Von beiden Standorten drohen Transporte mit hochradioaktiven Abfällen nach Ahaus.

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Ahaus, den 21. August 2019

Presseinformation und -einladung

Am Freitag, dem 23. August wird Bundesumweltministerin Schulze nach Ahaus kommen, um sich die gesammelten Unterschriftenlisten unter die „Ahauser Erklärung“ übergeben zu lassen. Anschließend wird sie der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ für ein einstündiges Gespräch über die Forderungen der „Ahauser Erklärung“ zur Verfügung stehen. Die „Ahauser Erklärung“ spricht sich gegen die geplante Verlagerung von Atommüll aus Jülich und Garching nach Ahaus aus; sie wendet sich auch gegen die drohende Umwandlung des Ahauser Zwischenlagers in ein Endloslager. Bis zum Ende der Aktion im April hatten über 11.500 Menschen die Erklärung unterzeichnet; sie wurde von 44 Organisationen unterstützt. Etliche Kommunen im Kreis Borken haben sich bei ihren Resolutionen gegen weitere Atommüll-Transporte nach Ahaus an der „Ahauser Erklärung“ orientiert.

In den vergangenen Wochen und Monaten hatte die Bürgerinitiative mehrfach vergeblich versucht, mit der Ministerin ins Gespräch zu kommen. Nun ist unter Vermittlung des SPD-Ortsvereins Ahaus und des Büros der Bundestagsabgeordneten Arndt-Brauer doch noch ein Termin zustande gekommen.

Das nicht-öffentliche Gespräch wird von 14:30 - 15:30 Uhr im Heimathaus Graes (Hefflers Kotten), Alstätter Str. 9, Ahaus-Graes stattfinden.
Vor Beginn des Gesprächs um 14:30 Uhr besteht die Möglichkeit für Medienvertreter, Film- bzw. Fotoaufnahmen von der Übergabe zu machen. Im Anschluss an das Gespräch mit der Ministerin werden ab 15:30 Uhr Vertreter der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ für Presse-Gespräche zur Verfügung stehen. Dazu laden wir hiermit freundlich ein.

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Pressemitteilung

Ahaus, den 31.07.19

Am Sonntag findet in Gronau eine Kundgebung gegen das atomare Wettrüsten statt, in zeitlicher Nähe zum Jahrestag von Hiroshima. Gleichzeitig soll dort für die Stilllegung der Urananreicherungsanlage in Gronau demonstriert werden. Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ gehört zu den Unterstützern der Aktion und ruft zur Teilnahme auf. Die Kundgebung beginnt um 13 Uhr an der Urananreicherungsanlage in Gronau. Der komplette Wortlaut des Aufrufs steht auf der Webseite der Bürgerinitiative, www.bi-ahaus.de.

Von Ahaus aus sollen Fahrgemeinschaften gebildet werden. Interessierte treffen sich um 12:15 Uhr an den Parkplätzen vor der ehemaligen Post, gegenüber dem Bahnhof.

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Ahaus/Jülich, den 14. August 2019

Presseinformation

Diskussion um Jülicher Atomkugeln wird immer grotesker –
Initiativen bitten NBG-Vorsitzenden Töpfer um Klärung

Die Diskussion um den künftigen Verbleib der Brennelement-Kugeln aus dem stillgelegten Versuchsreaktor AVR in Jülich nimmt immer groteskere Züge an: Neben einem möglichen Transport nach Ahaus oder gar in die USA wird bekanntlich auch die Option eines Lagerneubaus in Jülich selbst verfolgt. Das Forschungszentrum Jülich (FZJ) hat daran aber kein Interesse und unternimmt alles, um diese Option ad absurdum zu führen. So wurde im Februar auf einer Sitzung des Nationalen Begleitgremiums (NBG) in Jülich durch den Sprecher der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) mitgeteilt, dass das entsprechende Grundstück, das schon 2012 bereitgestellt worden war, im November 2018 vom FZJ wieder zurückgezogen worden sei. Diese Auskunft wurde in den nachfolgenden Wochen und Monaten mehrfach bestätigt.

Und nun der Clou: In einer Antwort auf eine „Kleine Anfrage“ des Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer (Bündnis 90/Die Grünen) behauptet die Bundesregierung am 24.07.19, dass es eine solche Rücknahme nicht gebe bzw. ihr davon nichts bekannt sei. Und das, obwohl das FZJ weitgehend von der Bundesregierung finanziert und über den Aufsichtsrat gesteuert wird!

„Eine solch gravierende Entscheidung wie die Rücknahme des Grundstücks wäre ohne Kenntnis und Zustimmung der Bundesregierung nicht denkbar. Irgendwer lügt hier ganz gewaltig“, so Hartmut Liebermann von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“.

„Es ist unglaublich, die Öffentlichkeit wird seit Jahren von den Verantwortlichen im Forschungszentrum wie auch von den verantwortlichen Politikern an der Nase herumgeführt“, ergänzt Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ in Jülich.

Die beiden Initiativen, die einhellig einen Abtransport der Jülicher Brennelemente nach Ahaus oder in die USA ablehnen und einen Verbleib am Ort in einem neu zu errichtenden erdbebensicheren Lager fordern, haben sich jetzt in dieser Angelegenheit an Prof. Dr. Klaus Töpfer gewandt. Der ehemalige Bundesumweltminister ist Vorsitzender des Nationalen Begleitgremiums, das die Bemühungen um Findung einer Lösung für die Atommüll- Problematik kritisch begleiten soll. Auf einer Sitzung des NBG im Februar 2019 wurde zum ersten Mal die Rücknahme des Grundstücks für einen Zwischenlagerneubau verkündet.

Der Brief an Töpfer ist dieser Presseinformation beigefügt.


Anhang: Brief der Initiativen "Stop Westcastor" und "Kein Atommüll in Ahaus" an Prof. Dr. Töpfer (PDF)

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Ahaus, den 16. Juli 2019

Pressemitteilung

Während der Sommerferien wird die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ keine Sonntagsspaziergänge veranstalten. Stattdessen ruft sie auf zur Teilnahme an einer Kundgebung, die am Sonntag, dem 4. August in Gronau stattfindet. Im Mittelpunkt steht dann, in zeitlicher Nähe zum Jahrestag von Hiroshima, der weltweite Kampf gegen das atomare Wettrüsten. Es geht aber auch um die Forderung, die Urananreicherung in Gronau zu beenden. Die Anreicherungstechnik dort ermöglicht es, innerhalb weniger Wochen genug Uran für den Bau einer Atombombe zu produzieren. Die Kundgebung am 4.8. beginnt um 13 Uhr an der Urananreicherungsanlage in Gronau.

Aufruf zur Kundgebung als PDF

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