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Der nächste CASTOR kommt bestimmt - unsere Demos aber auch!

Die BI Ahaus lädt zur Teilnahme an der nächsten Fahrrad-Demo am 19. Mai 2026 ein. Start ist wieder um 18:30 Uhr am Bahnhof. Von da aus geht es zur Transportstrecke am Schumacherring / Schorlemerstraße, wo bis zum Eintreffen des Castor gewartet wird.

Die BI Ahaus lädt zur Teilnahme an der nächsten Mahnwache am 19. Mai 2026 um 19 Uhr an der Kreuzung Schumacherring / Schorlemerstraße ein.
In Jülich findet am selben Tag um 18 Uhr ebenfalls eine Mahnwache am Forschungszentrum statt.
19. Mai: vierter Castor Jülich-Ahaus: Fahrrad-Demo auch über Autobahnbrücke
Beim Schutz des Castors darf nicht wieder gespart werden
„Atommülltransporte zeigen Versagen in der Atommüll-Entsorgung“
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich
Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)
Pressemitteilung, Jülich/Ahaus, 18. Mai 2026
Nach Informationen der Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und in Jülich soll am morgigen Dienstag, 19. Mai, der vierte Castor-Transport mit hochradioaktivem Atommüll vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus starten. Bisher gingen alle drei Castor-Transporte trotz des enormen Aufwands mit Pannen und Unzulänglichkeiten einher. Das Zwischenlager Ahaus ist zudem auch nur bis 2036 genehmigt, sodass die Endlagerung des Atommülls weiter völlig ungeklärt ist. Deshalb fordern die Initiativen einen Abbruch des Atommüll-Wahnsinns auf der Autobahn.
„Beim ersten Mal dauerte der Anschluss der Überwachung in Ahaus deutlich länger als geplant, beim zweiten Mal war der Sicherheits-Akku des LKW nicht rechtzeitig aufgeladen und beim dritten Mal fehlte es an Polizei-Schutz für den Konvoi. Es handelt sich hier also nicht um eine verantwortungsvolle `Entsorgungs-Option`, sondern um ein politisch herbeigeführtes Atommüll-Chaos, in das sich die Verantwortlichen verstrickt haben. Land und Bund müssen nun die Notbremse ziehen, statt der Bevölkerung und der Polizei über Jahre hinweg weitere völlig sinnlose und gefährliche Castor-Transporte zuzumuten,“ so Marita Boslar vom Aktionsbündnis „Stop Westcastor“ Jülich und Heiner Möllers von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.
Am 19.05. Proteste in Jülich und Ahaus − auch über Autobahnbrücke!
Auch beim vierten Castor-Transport bringen die Anti-Atomkraft-Initiativen am morgigen Dienstag ihren Protest gegen den Castor-Wahnsinn aktiv auf der Straße: In Jülich wird es wieder ab 18 Uhr eine Dauer-Mahnwache vor dem Forschungszentrum Jülich geben. In Ahaus startet um 18.30 Uhr eine Fahrrad-Demo vom Bahnhof durch die Innenstadt zur Castor-Strecke am Schumacher-Ring. Dort beginnt dann um 19 Uhr an der zentralen Castor-Kreuzung mit der Schorlemer-/Schöppingerstraße eine Kundgebung und Dauermahnwache bis zur nächtlichen Ankunft des Castor-Konvois.
Um auf die schlechte Absicherung der Autobahnbrücken beim letzten Castor- Transport aufmerksam zu machen, startet von dieser Mahnwache auf der Schorlemer Str. / Schumacher-Ring um 19.30 Uhr eine zweite Fahrrad-Demo. Ziel ist das Zwischenlager und anschließend die Autobahnbrücke über die A31 auf der Schöppinger Straße. Dort gibt es ein Aktions-Picknick. Danach geht es über die Brücke und am Zwischenlager vorbei zurück zur Dauer-Mahnwache an der zentralen Castor-Kreuzung Schorlemer Str./Schumacher-Ring.
Routine-Verhalten der Polizei erhöht Gefahren − Landesregierung schweigt
Noch immer stehen 149 Castoren in Jülich und die Gefahren durch Unfälle, Sabotage oder gar Anschläge steigen mit dem Routine-Verhalten der Polizei, das schon jetzt zu brisanten Fahrlässigkeiten geführt hat. Nach drei Transporten zeigt sich deutlich, dass es real keine Ausweichrouten gibt und sich deshalb Termine und Fahrtzeiten sehr gut abschätzen lassen. Ab Sommer fällt wegen einer Baustelle auch die zweite A31-Ausfahrt bei Heek für mehrere Monate aus. „Es ist ein fatales Zeichen, dass bereits beim dritten Castor-Transport auf den Begleithubschrauber verzichtet wurde und mehrere Brücken unbewacht waren. Die Polizei muss sich auf die tatsächlichen Gefahren fokussieren, nicht auf die Demonstrationen,“ so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. „Zudem erwarten wir von der NRW-Landesregierung endlich Antworten auf unsere Fragen zu den Pannen bei den ersten beiden Transporten. Es zeigt sich leider sehr deutlich, dass die schwarz-grüne Landesregierung die Öffentlichkeit nicht informieren möchte. Schon deshalb sind unsere Proteste sehr wichtig, um ein Mindestmaß an öffentlicher Kontrolle sicherzustellen.“
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Lesenswertes
Stellungnahmen & Infos

- "Brandbrief 2.0" an den Ministerpräsidenten des Landes NRW H. Wüst und Ministerin M. Neubaur vom 28. August 2025
- Stellungnahme der BI “Kein Atommüll in Ahaus” zur geplanten Langzeit-Lagerung von hochradioaktiven Brennelementen in Ahaus
- Was geschieht mit den Kugel-Brennelementen aus dem stillgelegten AVR Jülich? Der aktuelle Sachstand (21.03.2025)
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Infos zum Tag X2: Castor-Transport Jülich−Ahaus am 21.4.

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Atommüll-Transporte stoppen: Petition von ausgestrahlt.de gegen Atommüll-Transporte von Jülich nach Ahaus
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