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Am kommenden Montag, dem 13.09.2021, hält die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ihren öffentlichen Stammtisch ab. Es wird dabei um aktuelle Entwicklungen der geplanten Atommüllentsorgung gehen. Auch die Forderungen einiger Unverbesserlicher nach neuen „umweltfreundlichen, klimaneutralen...“ Atomkraftwerken werden thematisiert und kritisch analysiert!

Der Stammtisch findet ab 20 Uhr in der Gaststätte „Am Schulzenbusch“, Hof zum Ahaus 3, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Am Montag, dem 16.08., hält die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ihren ersten öffentlichen Stammtisch nach den Sommerferien ab. Es wird dabei nicht nur um aktuelle Entwicklungen um das Ahauser Atommüll-Lager gehen, sondern auch um den Stand der bundesweiten Endlagersuche, für die auch das Münsterland nach wie vor im Gespräch ist. Der Stammtisch findet ab 20 Uhr in der Gaststätte „Am Schulzenbusch“, Hof zum Ahaus 3, statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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Die "Tour de Natur", letztes Jahr wegen Corona ausgefallen, findet in diesem Jahr statt, vom 24.07. bis 07.08. Und sie ist auch nach Ahaus gekommen: Am Montag, dem 26. Juli, waren die Teilnehmenden etwa ab 15:45 Uhr vor dem BZA eingetroffen, wo Hartmut Liebermann von der BI Ahaus sie über die Anlage und unseren Widerstand informiert hat. Anschließend ging es weiter zur Inlinehockey-Halle am Vredener Dyk, wo die Gruppe mit freundlichem Einverständnis des Vereins "Maidy dogs" übernachtete. Am 27.07. ging es dann weiter Richtung Bocholt. Vorher aber war um 9:45 Uhr eine Kundgebung in der Ahauser Innenstadt am Oldenkottplatz.

Nähere Informationen über die gesamte Tour und ihren Hintergrund findet Ihr auf www.tourdenatur.net.

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Presseartikel (Bezahlschranke):

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„Hiroshima und Nagasaki mahnen: Kein Atomares Wettrüsten – Uranfabrik Gronau jetzt stilllegen!“ Unter diesem Motto wird am kommenden Sonntag, dem 8.August, eine Fahrrad-Demonstration mit anschließender Kundgebung stattfinden.

Veranstalter ist das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Mit der Aktion soll nicht nur an die Zerstörungen durch die beiden Atombomben im Jahr 1945 erinnert werden, sondern auch an den Zusammenhang von ziviler und militärischer Nutzung der Atomenergie: „Die Urananreicherung gilt als der einfachste Weg zur Atombombe“, heißt es im Aufruf des Aktionsbündnisses. Deshalb wird die Stilllegung der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau gefordert, die bisher vom Atomausstieg Deutschlands ausgenommen wurde.

Die Demonstration beginnt um 13 Uhr am Bahnhof Gronau, die Abschlusskundgebung ist für 14 Uhr vor der UAA geplant. Aus verschiedenen Städten werden Radsternfahrten zum Start der Demonstration am Gronauer Bahnhof stattfinden, so aus Münster, Enschede, Ochtrup und auch aus Ahaus. Teilnehmende aus Ahaus treffen sich mit dem Fahrrad um 11:15 Uhr vor dem Ahauser Bahnhof. Dazu lädt die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ein, die dem Aktionsbündnis angehört.

Zur Aktion in Gronau sollten Mund-Nasen-Bedeckungen mitgebracht werden. Außerdem sollen die Teilnehmenden auf pandemiegerechte Abstände achten.

Weitere Informationen: https://ostermarsch-gronau.de

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Ahauser Bevölkerung ist zur Kundgebung eingeladen

Ca. 90 Radlerinnen und Radler werden sich vom 24. Juli bis zum 7. August auf die „Tour de Natur“ begeben, die in diesem Jahr unter dem Motto „Vorfahrt für Klimaschutz“ steht. Sie beginnt in Münster und führt über Ahaus, den Kreis Borken und das westliche Ruhrgebiet bis an den Niederrhein zum Hambacher Forst und das Rheinische Braunkohlerevier.

Mit dem Abstecher nach Ahaus wollen die Teilnehmenden verdeutlichen, dass auch die Atomenergie mit ihren zahlreichen Problemen keine Alternative für eine klimafreundliche Energiepolitik darstellt. Die Gruppe wird am Montag, dem 26.Juli, gegen 15:45 Uhr vor dem Ahauser Atommüll-Lager in Ammeln eintreffen und sich dort von der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ über die Atommüll-Problematik und die Geschichte des Widerstands informieren lassen. Anschließend geht es weiter zur Inline-Hockeyhalle am Vredener Dyk, wo die Gruppe aufgrund der freundlichen Hilfe der Ahauser „Maidy Dogs“ übernachten kann. Am Dienstag, dem 27. Juli, sollen auf einer Kundgebung die Ziele der „Tour de Natur“ vorgestellt werden. Dazu ist die Ahauser Bevölkerung herzlich eingeladen. Zeit und Ort der Kundgebung: 27.07., 9:45 Uhr am Oldenkottplatz. Im Anschluss an die Kundgebung soll es weiter gehen Richtung Bocholt.

Die „Tour de Natur“ ist 1991 aus dem Widerstand gegen die Thüringer-Wald-Autobahn entstanden. Unter dem Motto „Aktiv – umweltbewegt – unaufhaltsam“ engagieren sich seitdem Radlerinnen und Radler mit der „Tour de Natur“ jeden Sommer für den Schutz der Umwelt. Dabei kooperieren sie mit Initiativen aus der jeweiligen Region, so wie dieses Jahr z.B. mit der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“. Die Tour mit der jetzigen Route war eigentlich schon für 2020 geplant, musste aber wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden.

Ahaus, den 22.07.2021
Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“
i.A.: Hartmut Liebermann, Tel. 0163 600 8383

Rückfragen an die Tourveranstalter bitte an Susanne Timm, Tel. 0151-28 41 61 43 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Aktions-Fahrrad-Tour „Tour de Natur“ unterstützt Anti-Atomkraft-Protest im Kreis Borken – Weiterfahrt durch NRW zum Tagebau Garzweiler

BBU: Vernetzung ist wichtig!

 

(Ahaus, Gronau, Bonn, 27.07.2021) Die Aktions-Fahrrad-Tour „Tour de Ruhr“ führte jetzt erstmals in ihrer 30jährigen Geschichte in das Westmünsterland. Ziel war dabei das heftig umstrittene Atommüll-Lager in Ahaus (Kreis Borken).

Rund 100 Radlerinnen und Radler erreichten am Montag (26.7.2021) das Atommüll-Lager, vor dem sie von Mitgliedern der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ begrüßt wurden. Am Dienstag (27.7.2021) wurden dann im Rahmen einer Kundgebung in der Ahauser Innenstadt Informationen über die Ziele der Tour de Natur und der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ausgetauscht. Das Gronauer Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) Udo Buchholz erhielt zudem die Gelegenheit, bei der Kundgebung in einem Grußwort solidarische Grüße des BBU-Vorstandes zu übermitteln; die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ist eine Mitgliedsorganisation des BBU.

Für die Weiterfahrt der Radlerinnen und Radler Richtung Bocholt wünschte Buchholz „immer genug Luft auf den Reifen“. Zuvor hatte er darauf hingewiesen, dass nur 20 km nördlich von Ahaus die bundesweit einzige Urananreicherungsanlage steht, gegen die am 8. August eine Fahrrad-Demonstration stattfinden wird. Anlass sind die Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki (Japan, 5. Und 9.8.1945). In der Gronauer Uranfabrik kommt eine Technik zum Einsatz, mit der auch Uran für den Einsatz vorbereitet werden könnte.

Weiterhin betonte Buchholz, dass die Vernetzung und Zusammenarbeit von Bürgerinitiativen, Aktionsgruppen und Umweltverbänden aus den Bereichen Energiewende und Verkehrswende sehr wichtig ist. Zu diesem Zweck gibt es auf der Homepage des BBU eine Terminseite, auf der lokale und überörtliche Terminhinweise aus der Anti-Atomkraft- und Umweltschutzbewegung, aber auch aus der Friedensbewegung, veröffentlicht werde.

Die Tour de Natur ist 1991 aus dem Widerstand gegen die "Thüringer-Wald-Autobahn" entstanden. Widerborstig stellt sie sich seitdem Jahr für Jahr an die Seite von Umweltinitiativen und nimmt Themen aus der Verkehrs-, Energie- und Friedenspolitik auf. Organisiert wird die zweiwöchige Demoradtour komplett ehrenamtlich, basisdemokratisch und (nach eigenen Angaben) „mit einem gewissen Maß an kreativem Chaos“. Menschen aus der ganzen Bundesrepublik und aus der jeweiligen Region bringen viele Ideen zusammen und erfinden die Tour jedes Jahr wieder neu.

Die Tour de Natur 2021 führt seit dem 24. Juli bis zum 7. August 2021von Münster nach Jüchen (am Tagebau Garzweiler). Am 7. August reihen sich die Teinehmerinnen und Teilnehmer in die geplante Menschenkette am Tagebau Garzweiler ein.

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ organisiert derzeit weiterhin Widerstand gegen mögliche Transporte von Brennelementen aus dem stillgelegten Versuchsreaktor (AVR) in Jülich nach Ahaus oder in die USA und gegen die in Zukunft geplanten Transporte aus dem Forschungsreaktor München (FRM II) in Garching. Zudem mobilisiert die Bürgerinitiative auch zur Teilnahme an der Demonstration am 8. August gegen die Gronauer Urananreicherungsanlage.

Weitere Informationen:
https://www.tourdenatur.net, https://www.bi-ahaus.de, https://bbu-online.de, https://www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm, https://ostermarsch-gronau.de

Engagement unterstützen

Zur Finanzierung seines vielfältigen Engagements bittet der BBU um Spenden aus den Reihen der Bevölkerung.
Spendenkonto: BBU, Sparkasse Bonn, IBAN: DE62370501980019002666, SWIFT-BIC: COLSDE33.

Informationen über den BBU und seine Aktivitäten gibt es im Internet unter https://www.bbu-online.de und telefonisch unter 0228-214032. Die Facebook-Adresse lautet www.facebook.com/BBU72. Postanschrift: BBU, Prinz-Albert-Str. 55, 53113 Bonn.

Der BBU ist der Dachverband zahlreicher Bürgerinitiativen, Umweltverbände und Einzelmitglieder. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Sitz in Bonn. Weitere Umweltgruppen, Aktionsbündnisse und engagierte Privatpersonen sind aufgerufen, dem BBU beizutreten um die themenübergreifende Vernetzung der Umweltschutzbewegung zu verstärken. Der BBU engagiert sich u. a. für menschen- und umweltfreundliche Verkehrskonzepte, für den sofortigen und weltweiten Atomausstieg, gegen die gefährliche CO2-Endlagerung, gegen Fracking und für umweltfreundliche Energiequellen.

 

Foto von der Tour de Natur durch Ahaus
Teilnehmer der Tour de Natur auf dem Streckenabschnitt in Ahaus

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Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen
BI „Kein Atommüll in Ahaus“
Arbeitskreis Umwelt Gronau
SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster
Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU)

 

Münster/Ahaus/Gronau, 11. Juli 2021

 

Klage gegen Düsseldorfer Polizeikessel eingereicht:
2 Münsterländer AtomkraftgegnerInnen vor Verw.-Gericht Düsseldorf„Stundenlange Einkesselung war rechtswidrige Freiheitsberaubung“

Der harte Polizeieinsatz während der Demonstration gegen das geplante NRW-Versammlungsgesetz am 26. Juni in der Düsseldorfer Innenstadt hat ein jurististisches Nachspiel: Zwei Münsterländer AtomkraftgegnerInnen haben jetzt vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht Klage gegen ihre stundenlange Einkesselung sowie den Ausschluss aus der Versammlung durch die Polizei eingereicht.Sie sehen in der ungerechtfertigten und vielfach kritisierten Polizeimaßnahme eine rechtswidrige Freiheitsberaubung. Die beiden Betroffenen werden vom Münsteraner Fachanwalt Wilhelm Achelpöhler vertreten.

Nach Aussage von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) vor dem Düsseldorfer Landtag wurden am 26. Juni gegen 18 Uhr insgesamt 328 Personen von der Polizei unter Einsatz von Schlagstöcken und Reizgas „eingeschlossen“, darunter 38 Minderjährige. Im Kessel mussten die DemonstrantInnen, darunter die beiden Klageführenden, mehrere Stunden ausharren, ohne dass die Polizei für die grundlegendsten sanitären Vorkehrungen sorgte. Ein konkreter Grund für die Einkesselung war nicht ersichtlich. Es war nicht einmal erkennbar, dass es zu diesem Zeitpunkt zu einem Polizeikessel kommen würde. Eine polizeiliche Auflösung der Versammlung hatte zuvor nicht stattgefunden.

„Zu der betreffenden Uhrzeit hatten sich die ursprünglichen Demo-Blöcke durch die Vielzahl der Polizeieinsätze gegen die Demonstration und gegen anwesende JournalistInnen längst vermischt. Die Polizei kesselte dann völlig undifferenziert und ohne konkrete Ankündigung willkürlich mehr als 300 Personen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen ein, die dadurch mehrere Stunden lang festgesetztwurden. Die Zustände im Kessel waren erschreckend unwürdig. Von daher gehen wir davon aus, dass das Verwaltungsgericht den Polizeikessel als rechtswidrig einstufen wird. Wir erklären uns mit den Betroffenen solidarisch und unterstützen sie juristisch,“ so Peter Bastian vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

„Die Rechtfertigungsversuche von Innenminister Reul im Landtag wirkten wenig glaubwürdig. Was genau die eingekesselten Menschen konkret mit den Vorwürfen gegenüber einigen DemonstrantInnen zu tun haben sollen, blieb bislang unbeantwortet. Stattdessen haben Polizei und Landesregierung gezeigt, welche Macht zur Auflösung einer Demonstration sie gerne hätten. Von daher bleiben wir dabei, dass der Innenminister den verfassungswidrigen Entwurf für ein neues, scharfes Versammlungsgesetz zurückziehen muss – und dann die politische Verantwortung für den überzogenen Polizeieinsatz übernehmen und zurücktreten sollte,“ ergänzte Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

Die Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland kündigen an, sich weiter an den Protesten gegen das geplante NRW-Versammlungsgesetz zu beteiligen. Die Initiativen erinnern daran, dass die schwarz-gelbe Landesregierung schon mehrfach Probleme mit der Ausübung der grundgesetzlich geschützten Versammlungsfreiheit hatte. So kritisierten Mitglieder der NRW-Landesregierung 2019 mehrfach die AktivistInnen von Fridays for Future für ihre Proteste während der Schulzeit. 2020 versuchte die Landesregierung die Versammlungsfreiheit während der Corona-Pandemie per Verordnung gleich ganz auszuhebeln. Und auch jetzt wieder kritisierten der Innenminister und der Ministerpräsident Jugendliche dafür, dass sie an der Demo gegen das geplante Versammlungsgesetz teilgenommen haben. Zudem wurden JournalistInnen bei der Demo von der Polizei angegangen. Offensichtlich möchte die Landesregierung breite gesellschaftliche Kritik an der eigenen Politik gerneunterbinden. Das sehen die Anti-Atomkraft-Initiativen als alarmierend.

Kontakte:
Peter Bastian, Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, Tel. 0157-86269233
Matthias Eickhoff, SOFA Münster, Tel. 0176-64699023

Weitere Infos:
www.sofa-ms.de, www.bi-ahaus.de, www.bbu-online.de

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