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Ahaus, den 10. Dezember 2009

Pressemitteilung

 

Die BI–Ahaus hat eine neue Web-Seite

 

 

 

 

Seit vielen Jahren ist die Webseite der BI-Ahaus eine wichtige Informationsquelle für die kritische Auseinandersetzung mit den Risiken und Folgen der Kernenergie.

 

 

Trotz der Übermacht und gigantischer Werbekampagnen der großen Strom-konzerne decken die Hintergrundinformationen der BI viele Unzulänglichkeiten und Unwahrheiten auf. Ahaus ist zur Zeit Planungsmittelpunkt der Atomindustrie für Atommüllverschiebungen. Genehmigt sind bereits Atommülltransporte und Einlagerungen im Brennelemente Zwischenlager Ahaus (BZA) aus dem Rückbau und laufenden Betrieb Deutscher Kernkraftwerke. Außerdem möchte das Forschungszentrum Jülich extrem stark verseuchten Atommüll loswerden und wenn genehmigt, im BZA einlagern.

 

 

Ferner läuft ein Genehmigungsverfahren für Rücktransporte aus der Wiederaufarbeitung von Brennelementen aus La Hague (Frankreich).

 

 

Zu allen Verfahren und zur Art und Beschaffenheit des Atommülls sind Präsentationen aus der neuen BI-Seite abrufbar.

Die alte Seite mit vielen Links wurde natürlich erhalten und steht nach wie vor als Archiv zur Verfügung.

 

 

„Wir werden die Seite schnell mit Informationen erweitern und hoffen zunächst einmal auf eine rege Beteiligung an der Demonstration am 20. Dezember 2009 um 14.00 Uhr am BZA", so Felix Ruwe, der Pressesprecher der BI.

 

 

Besuchen sie uns auf der neuen Seite, informieren sie sich und protestieren sie mit uns.

 

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Ahaus, den 02. 12. 2009

 

Pressemitteilung

 

 

Verstoß gegen das Briefgeheimnis

 

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ e.V. wird im Vorfeld möglicher CASTOR - Transporte nach Ahaus überwacht. Wie sonst lässt sich erklären, dass der Pressesprecher der BI einen aufgeschnittenen Briefumschlag aus Frankreich erhalten hat. Der Absender „Reseau Sortir du nucleaire“ sendet regelmäßig Informationen der französischen Anti-Atom-Bewegung nach Ahaus. „Da zur Zeit beim Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ein Genehmigungsverfahren über zahlreiche Atommülltransporte aus La Hague (Frankreich) nach Ahaus bearbeitet wird, ist der Verfassungsschutz offensichtlich an einer Überwachung interessiert“, so Felix Ruwe, der BI-Pressesprecher. „Die BI-Ahaus ist derzeit die einzige atomkritische Informationsquelle für die Ahauser. Sie wird auch weiterhin Daten sammeln und entsprechende Hintergrundinformationen veröffentlichen. Im Gegensatz zur Atomindustrie inklusive der Genehmigungsbehörden haben wir die Geheimniskrämerei nicht nötig.  Außerdem wurde eine Anzeige wegen Verletzung des Briefgeheimnisses erstattet“, führt Ruwe weiter aus.


 

 

 

Felix Ruwe

 

BI-Pressesprecher

02561 / 6577

 

Foto der geöffneten Post vom 02.12.2009:

 

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11. November 2009

 

Genehmigung für Ahaus-Atommüll skandalös

Atomkraftgegner rufen zu Protesten auf !!

 

15. November, 14 Uhr: Demonstration in Ahaus

 

Mit großer Empörung reagieren die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ sowie die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und Ruhrgebiet auf die heute von der Bezirksregierung Münster erteilte Genehmigung, neuen Atommüll nach Ahaus zu bringen. Die Initiativen rufen zu massiven Protesten auf.

 

„Es ist skandalös, dass die Bezirksregierung mit voller Unterstützung der Landesregierung in einem völlig geheimen Genehmigungsverfahren – ohne Öffentlichkeitsbeteiligung – neue Atommülltransporte nach Ahaus genehmigt. Weder ist bekannt, aus welchen AKWs wie viel Atommüll kommen soll, noch wie hoch die radioaktive Strahlung tatsächlich ist. Wir befürchten, dass vor allem sperriger und stark verstrahlter Problem-Atommüll nach Ahaus soll, den die Betreiber der deutschen Atomkraftwerke schnell loswerden wollen,“ kritisierte Heiner Möllers, Vorsitzender der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.

 

Auch die Befristung der Genehmigung auf zehn Jahre ist ein schlechter Karnevalsscherz. „Zum einen bedeutet dies eine große Anzahl von Atomtransporten von und nach Ahaus. Zum anderen ist das angeblich in vier Jahren betriebsbereite Endlager Schacht Konrad für eine dauerhafte sichere Endlagerung überhaupt nicht geeignet. „Schacht Konrad ist genau wie das havarierte Versuchsendlager ASSE II ein altes Bergwerk, welches die Radioaktivität nicht sicher einschließt. Gutachter und Genehmigungsinstanzen waren die gleichen wie bei der ASSE“, so Felix Ruwe, der BI-Sprecher. Hier wird der Bevölkerung bewusst eine sichere Entsorgung von Atommüll vorgegaukelt, um den Weiterbetrieb der deutschen Atomkraftwerke zu sichern,“ erklärt Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen deshalb für den jetzigen Sonntag, 15. November, um 14 Uhr zu einer Demonstration in Ahaus auf. Auftakt ist am Bahnhof in Ahaus. Seit fast 15 Jahren findet in Ahaus an jedem dritten Sonntag im Monat ein „Sonntagsspaziergang“ statt. „Die lange Tradition der Sonntagsspaziergänge in Ahaus belegt, dass der Widerstand im Münsterland ungebrochen ist und in den nächsten Wochen und Monaten deutlich zulegen wird. Anstatt Atommüll planlos von A nach B zu fahren, sollten die laufenden Atomanlagen sofort abgestellt werden, damit nicht noch mehr Atommüll produziert wird,“ so Matthias Eickhoff von der Initiative SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

 

Kontakt: Heiner Möllers (BI Ahaus, Tel. 0176/24608632), Willi Hesters (Aktionsbündnis, Tel. 0151/12702596), Matthias Eickhoff (SOFA Münster, Tel. 0251/9720765)

 

 

 

Weitere Infos: www.bi-ahaus.de, www.sofa-ms.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de

 

 

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Ahaus, den 16. November 2009

Ahaus: Atomkraftgegner mobilisieren überregional

– Mahnwachen, Demonstrationen und Vernetzung

– 150 Atomkraftgegner demonstrierten am Sonntag

Die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ sowie die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und im Ruhrgebiet rufen gemeinsam mit der AG Schacht Konrad sowie Initiativen aus Norddeutschland zu neuen Protesten gegen die geplanten Atommülltransporte nach Ahaus sowie die geplanten Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken auf.

 

Im Anschluss an eine Demonstration von rund 150 AtomkraftgegnerInnen am gestrigen Sonntag in Ahaus wurden auf einem gut besuchten Bündnistreffen zahlreiche Beschlüsse gefasst:

 

  1. Vom heutigen Montag findet bis zum Freitag jeden Abend von 18–20 Uhr eine Mahnwache vor dem Zwischenlager Ahaus statt. Die Initiativen wollen damit u. a. gegen die vollständige Geheimhaltung der Genehmigungsunterlagen protestieren.

  2. Am Samstag, 21. November, findet in Köln ein landesweites Vernetzungstreffen von Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltgruppen statt. Diskutiert werden neben den Atommüll-transporten nach Ahaus auch die beantragten Atommülltransporte aus dem Kernforschungszentrum Jülich, die Urantransporte von und zur Urananreicherungsanlage Gronau sowie eine geplante Großdemonstration in Nordrhein-Westfalen am 24. April 2010.

  3. Am 20. Dezember findet um 14 Uhr vor dem Zwischenlager Ahaus eine Demonstration statt, zu der überregional aufgerufen wird.

  4. Die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und die AG Schacht Konrad werden gemeinsam gegen jede Art von Atommülltransport ins Zwischenlager Ahaus oder in das geplante Endlager Schacht Konrad vorgehen.

„Beide Atommülllager sind völlig ungeeignet, da eine sichere Atommüll-Endlagerung weltweit nicht möglich ist. Die gestrige Demo war nur der Auftakt unserer Proteste. Wir bleiben solange auf der Straße, bis die Landesregierung in Düsseldorf die undemokratische und intransparente Einlagerungsgenehmigung der Bezirksregierung Münster zurücknimmt,“ so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.

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12. November 2009

Ahaus:

„Bezirksregierung schadet Bevölkerung“

Landesregierung soll Genehmigung zurücknehmen!!!

Die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ und die Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland und Ruhrgebiet verschärfen ihre Kritik an der Bezirksregierung Münster. Mit der Genehmigung für neue Atomtransporte nach Ahaus schadet die Bezirksregierung der Bevölkerung in Ahaus und Umgebung. Noch 2007 hatte die Bezirksregierung erklärt, sie nehme „die Ängste und Besorgnis der Bürger sehr ernst“, doch in dem geheimen Genehmigungsverfahren wurden die Unterlagen nicht öffentlich ausgelegt und niemand konnte Einwände erheben. Das ist undemokratisch und unverantwortlich.

 

„Die Bezirksregierung Münster hat der Atomindustrie einen Blankoscheck ausgestellt, jede Art von gefährlichem Problem-Atommüll nach Ahaus zu bringen. Die Bezirksregierung hat einseitig nur die Interessen der Atomindustrie berücksichtigt,“ kritisierte Felix Ruwe, Sprecher der BI „Kein Atommüll in Ahaus“. Deshalb fordern die Anti-Atomkraft-Initiativen die übergeordnete Landesregierung in Düsseldorf auf, die Genehmigung umgehend zurückzunehmen.

 

„Die Gefahren des Atommülls werden verharmlost. Hier geht es nicht um verstrahltes Papier oder Putzlappen. Dafür würde niemand ein dreijähriges Geheimverfahren anstrengen. Hier geht es vor allem um brisanten Problem-Atommüll, der anscheinend äußerst unbequem ist,“ so Ruwe weiter.

 

Kernforschungszentrum Jülich als Absender für Atommüll?

 

Sehr beunruhigt sind die Atomkraftgegner auch über Pressemeldungen vom heutigen Tage, wonach „mehrmals in der Woche“ Atomtransporte per LKW oder Bahn nach Ahaus rollen sollen. „Offensichtlich sitzen mehrere Atomkraftwerksbetreiber mit ihrem Atommüll auf heißen Kohlen und wollen den Strahlenmüll loswerden. Im Fokus steht dabei das Kernforschungszentrum Jülich, wo nach eigenen Angaben u. a. „aktivierte sperrige Abfälle“ lagern. Und Jülich will bekanntermaßen sein eigenes Zwischenlager leer räumen,“ so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

 

15. November, 14 Uhr: Demonstration in Ahaus

 

Aus aktuellem Anlass wird die Demonstrationsroute für den Sonntagsspaziergang am kommenden Sonntag, 15. November, verlängert. Nach einer Auftaktkundgebung um 14 Uhr am Bahnhof in Ahaus geht es durch die Innenstadt zum Rathaus, wo eine Zwischenkundgebung stattfindet. Zum Abschluss geht es zum Bahnübergang Schorlemmerstraße, wo die Atomtransporte per Bahn herrollen sollen. 1998 kam es dort zu großen Schienenblockaden.

Am Samstag, 21. November, wird es in Köln zu einem landesweiten Vernetzungstreffen kommen, wo es um Proteste gegen die geplanten Ahaus-Transporte gehen wird, aber auch um die Urantransporte von und zur Urananreicherungsanlage Gronau sowie um Strategien gegen die atomfreundliche Politik der schwarz-gelben Bundes- und Landesregierung insgesamt.

 

 

Kontakt: Felix Ruwe (BI Ahaus, Tel. 0171/7937926), Willi Hesters (Aktionsbündnis, Tel. 0151/12702596), Matthias Eickhoff (SOFA Münster, Tel. 0251/9720765)

 

Weitere Infos: www.bi-ahaus.de, www.sofa-ms.de, www.kein-castor-nach-ahaus.de

 


 


 

 

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