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Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus e. V."
Dienstag, den 09. Mai 2017 um 14:14 Uhr

Pressemitteilung

Ahaus, den 09. Mai 2017

Ein sauberer Fehlstart!

 

Gestern, am 8.Mai 2017 hat das Bundesumweltministerium mitgeteilt, dass am 1.3.2017 eine neue "Gesellschaft für Zwischenlagerung" (BZG) gegründet wurde. Diese Gesellschaft übernimmt bereits am 1.8.2017 das Brennelemente Zwischenlager Ahaus.

Die Meldung widerspricht der Meldung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom Dezember 2016, in der die Übernahme der Brennelemente im BZA zum 1.1.2019 und die Übernahme des fachgerecht verpackten schwach- und mittelradioaktiven Atommülls zum 1.1.2020 angekündigt wurde. Der nicht fachgerecht verpackte Atommüll sollte demnach weiter im Besitz der Gesellschaft für Nuklearservice bleiben. Nun werden aber alle Mitarbeiter, die mit der Lagerung des Atommülls im BZA betraut sind, von Bund übernommen.

Die BI vermisst in den Einladungen zum Scoping, einen entsprechenden Hinweis auf die vorzeitige Übernahme des BZA durch den Bund und fragt, wie sich bei dieser Gemengelage von Zuständigkeiten und dem Zurückhalten von Informationen eine Basis für weitere Zusammenarbeit entwickeln soll?

"Das ist ein sauberer Fehlstart für künftige Verhandlungen. So kann sich kein Vertrauen entwickeln, das von den Ministerien, Behörden und Ämtern für die Endlagerung des Atommüll unbedingt gefordert wird", so Felix Ruwe, der BI-Sprecher.

Vor diesem Hintergrund werden wir beim Scoping am 10.5.2017 darauf drängen, dass keine unbefristete Zwischenlagergenehmigung für das BZA erteilt wird.
Beim Scoping werden die Eckpunkte der erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfung für die weitere Zwischenlagerung von schwach- und mittelradioaktiven Atommüll besprochen.

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
02561 6577
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Dienstag, den 18. April 2017 um 20:05 Uhr

Pressemitteilung

Ahaus, den 18. April 2017

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft auf Tauchstation!

BI-Ahaus wirft Ministerpräsidentin Kraft und Fachministern mangelhafte Arbeit vor.

 

Kein Interesse, keine Ahnung, keine Lust?
Wie soll die BI-Ahaus die Sprachlosigkeit der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bewerten?

Am 2. März 2017 hat die BI der NRW-Ministerpräsidentin zum wiederholten Male Fragen zur Atommüllproblematik in NRW gestellt.

Dabei ging es um die mögliche Atommüllverschiebung von 152 CASTOR-Behältern von Jülich nach Ahaus und um die wesentlich gefährlicheren Transporte von hoch angereichertem Atommüll aus dem FRM II – Reaktor aus Garching nach Ahaus. Wir wollten wissen, wie die Ministerpräsidentin persönlich dazu steht und was sie ggf. unternehmen will, um diese Transporte zu verhindern.

Nach Ansicht der BI war das noch frühzeitig vor der NRW-Landtagswahl und sicherlich keine Überforderung. Wie bei früheren Anfragen hat Frau Kraft aber nicht persönlich geantwortet, sondern die Anfragen an Fachministerien weitergeleitet.

Am 17. März 2017 hat die BI-Ahaus nochmals die persönliche Anfrage begründet und die Ministerpräsidentin um die Beantwortung der Fragen gebeten.

"Bisher ist leider keine Antwort eingetroffen, so dass wir der Ministerpräsidentin Hanelore Kraft mangelndes Interesse vorwerfen müssen. Wenn im Gegensatz dazu der Bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer persönlich den Transport des hochgefährlichen Atommülls aus Bayern nach NRW mit der SPD – Umweltministerin B. Hendriks vereinbart, so ist das Ausbleiben jeglicher Reaktion aus NRW dazu ein absolutes Armutszeugnis und ein Sicherheitsrisiko für das Münsterland", so Felix Ruwe, der BI-Sprecher. "Mit diesen Fragen berühren wir nur einen Randbereich der Landespolitik, aber wir sind sicher, dass der Bereich der Sicherheitspolitik und der Energie/Atommüll-Politik durch die Ministerpräsidentin und die zuständigen Fachressorts mangelhaft bearbeitet wird."

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
02561 6577
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Hintergrund:

 
Mittwoch, den 15. März 2017 um 15:43 Uhr

Pressemitteilung

Ahaus, den 15. März 2017

Kein neues BZA für die nächsten 100 Jahre – keine "Heißen Zellen" in Ahaus!

 

Die BI-Ahaus wird am kommenden Sonntag, dem 19. März 2017 um 14:00 Uhr in Ahaus am Mahner demonstrieren. Die Kundgebung schließt sich direkt an die Mahnwache der kfd an, die um 13:30 Uhr am gleichen Ort beginnt. Wie jedes Jahr im März erinnern wir an die vielen Opfer von Tschernobyl und Fukushima.

Da mit der Inbetriebnahme eines möglichen Atommüll-Endlagers erst in 70-100 Jahren gerechnet wird, werden die Forderungen für neue Atommüllzwischenlager, die für die nächsten 100 Jahre genügend Sicherheit bieten sollen, immer lauter. Gleichzeitig sollen an den Zwischenlagerstandorten sogenannte "Heiße Zellen" gebaut werden, damit die alten CASTOR-Behälter gegen neue Behälter ausgetauscht werden können. Heiße Zellen sind im Idealfall so geplant, dass nur wenig radioaktive Strahlung nach außen dringt. Das Umladen der Brennelemente bzw. die Reparatur eines CASTOR-Behälters soll in der Zelle durch fernbediente Technik erfolgen. Bedingt durch die riesengroßen Türen, die für die Krananlage und die 130 to. schweren CASTOR-Behälter geeignet sein müssen, ist die vollständige Abschirmung aber sehr unsicher. Das wird auch durch Unterdruck- bzw. Überdrucksysteme im Schleusenbereich nicht besser.

Die BI-Ahaus plädiert vehement gegen einen Lagerneubau und vor allen Dingen gegen Heiße Zellen in Ahaus! Spätestens 2036 bricht den Ämtern, Ministerien und der Politik ihr 40-Jahre- Zwischenlagerkonzept für Atommüll zusammen. "Ahaus hat einen Vertrag mit den BZA-Betreibern, der den Betrieb und Bau von Heißen Zellen in Ahaus ausschließt. Damit hat die Stadt eine komfortable Verhandlungsposition, die sie unbedingt auch nutzen sollte. Mit den ungünstigen Langzeitperspektiven für die Atommülllagerung in Ahaus sind die geplanten Transporte aus Jülich bzw. aus Garching nicht zu rechtfertigen", so Felix Ruwe, der Sprecher der BI.

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
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0171 793 792 6

 

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