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Pressemitteilung der BI Ahaus

Ahaus, 16. März 2021

Am Sonntag, dem 21. März, findet um 14 Uhr eine Kundgebung am „Mahner“ in Ahaus statt. Anlass ist der 10. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima, die durch einen Tsunami ausgelöst worden war. Es kam zu einer Kernschmelze in mehreren Reaktoren, deren Folgen bis heute nicht bewältigt werden konnten. Weit über 100 000 Menschen mussten wegen der atomaren Bedrohung ihre Heimat verlassen, die heute noch immer verstrahlt ist. Der SuperGau von Fukushima hat schließlich auch in Deutschland zur Entscheidung geführt, aus der Atomenergie auszusteigen. Dafür hatten Bürgerinitiativen und Umweltschutzverbände seit vielen Jahren gekämpft.

Zur Teilnahme an der Mahnwache lädt die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ ein. Aber auch Mitglieder des kfd-Arbeitskreises „Bewahrung der Schöpfung“ im Bistum Münster werden mit einem eigenen Beitrag teilnehmen.Der Termin am dritten Sonntag im Monat wurde gewählt, weil er sich in die Tradition der „Sonntagsspaziergänge gegen Atomkraft“ einreihen soll, die die Bürgerinitiative seit vielen Jahren pflegt. Wegen der Corona-Pandemie haben diese Kundgebungen seit einem Jahr kaum mehr stattgefunden. Nun soll ein neuer Anlauf genommen werden.
Dabei wird auf die notwendigen Schutzmaßnahmen geachtet werden: Es herrscht Maskenpflicht und die Teilnehmenden werden gebeten, Abstand voneinander zu halten.