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Der Sprecher der BI-Ahaus hat im Auftrag der BI Fragen an den Kreistag des Kreises Borken gesandt. Rechtzeitig zur Dezembersitzung, die am 17.12. ausnahmsweise in der Stadthalle Ahaus durchgeführt wird, wurden zwei Fragen zu den Aktivitäten des Kreises bezüglich der Endlagersuche im Münsterland gestellt.

Fragen:

  1. Wie beteiligt sich der Kreistag / Kreis Borken an der sog. Öffentlichkeitsbeteiligung, wie bereitet er sich auf die möglichen Fachkonferenzen Teilgebiete vor, welche Expertise bindet er in die Beteiligung ein und werden die knapper werdenden Trinkwasserressourcen geschützt?
  2. Wie öffnet der Kreis den Beteiligungsprozess für interessierte Bürger/innen, welche Formate, Hilfen und Expertise stellt er den Bürger/innen zur Verfügung und /oder nimmt er an der von der Bürgerinitiative initiierten „Fachkonferenz Teilgebiet Münsterland“ teil?

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ e.V. hat über 40 Jahre Erfahrung im Umgang mit den Akteuren der Atommülllagerung. Sie hat wegen der extrem kurzen Fristen unverzüglich eine „Fachkonferenz Teilgebiet Münsterland“ initiiert. Die nächste Online-Konferenz zu der alle eingeladen sind, ist für Mitte Januar 2021 geplant.

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