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Ahaus, den 25. Juni 2019

NRW Umweltministerin Ursula Heinen–Esser springt ein

Eigentlich sollte die Unterschriftenliste der Ahauser Erklärung mit über 11.500 Unterschriften von Bürgern und Bürgerinnen der Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) übergeben werden. Trotz mehrmaliger Versuche zur Übergabe der Unterschriften, bei freier Terminwahl der Ministerin, verweigerte sie sich mehrfach. (sieh auch www.bi-ahaus.de: Offener Brief an Bundesministerin Svenja Schulze)

Mitglieder des Kirchentagsstandes „Ahauser Christen und Christinnen gegen Atomenergie“, die gleichzeitig Mitglieder der BI sind, wollten eine Podiumsdiskussion mit der Bundesumweltministerin auf dem Kirchentag nutzen, um am Rande dieser Veranstaltung mit Frau Svenja Schulze ins Gespräch zu kommen und dabei die Unterschriftenliste zu übergeben. Im Vorfeld war sie angeschrieben worden, um 5 Minuten am Ende der Veranstaltung für ein Gespräch zu reservieren. Aber Frau Schulze blockte wieder ab. Während sie auf der Veranstaltung „Von der Kohle zur Sonne“ bei ihrem Themenbereich „Brennpunkte der deutschen Energiewende“ noch dafür warb, mit Bürgerinitiativen ins Gespräch zu kommen, hatte sie nach der Veranstaltung kein Interesse daran, sich mit den Problemen des Atommüll-Zwischenlagers in Ahaus und der weiteren Einlagerung von Castoren auseinanderzusetzen. Letztendlich ließ sie sich von ihren Bodyguards abschirmen und eilte davon.

Ganz anders die Umweltministerin des Landes NRW Frau Ursula Heinen–Esser (CDU), die an der gleichen Veranstaltung teilgenommen hatte. Mitglieder der Ahauser Kirchentagsgruppe sprachen sie an, dass sie vergeblich versucht hatten mit Frau Schulze ins Gespräch zu kommen. Frau Heinen–Esser war sofort bereit, die Unterschriftenliste der Ahauser Erklärung anzunehmen und versprach, diese an Frau Schulze weiterzuleiten.

Der Kirchentag stand unter dem Motto: „Was für ein Vertrauen“.
Für die Kirchentagsgruppe aus Ahaus und damit sicherlich stellvertretend für die über 11500 Unterzeichner*innen der „Ahauser Erklärung“, ergibt sich somit ein besorgniserregendes Resümee:
Wie wenig Vertrauen gegenüber Verantwortlichen im Umgang mit der Atommüllproblematik ist angezeigt!
„Was für ein Vertrauen“ haben die Verantwortlichen für die schwierige Aufgabe der Atommüll-Lagerung und was müssen sie noch leisten, um unser Vertrauen auch nur ansatzweise zu gewinnen?

Mechtild Schröder & Felix Ruwe
BI-Ahaus

Anhang: 2 Bilder vom DEKT 2019 (Quelle: privat)



Die Bundesumweltministerin Frau Svenja Schulze verspielt Vertrauen

Übergabe der Unterschriftenliste an Ministerin Heinen-Esser
Übergabe der Unterschriftenliste an die Umweltministerin des Landes NRW Frau Ursula Heinen–Esser

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