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Pressemeldung

Ahaus, den 15. September 2017

Die BI-Ahaus wird am kommenden Sonntag, dem 17. 9. 2017 um 14:00 Uhr in Ahaus am Mahner demonstrieren. Alle Menschen, die in den vergangenen Jahren das Engagement der BI unterstützt oder für hilfreich gehalten haben, sind herzlich eingeladen. "In den vergangenen 40 Jahren hat sich so einiges angesammelt," resümiert der BI-Vorsitzende Heiner Möllers. "Da würden wir uns freuen, wenn viele Mitstreiter und Sympathisanten zur Kundgebung kommen."

"Auch nach 40 Jahren können wir unsere Arbeit noch nicht einstellen. Das so genannte Zwischenlagerkonzept ist mit einer auf 40 Jahre begrenzten Zwischenlagerung gescheitert. Wir werden in Ahaus von extrem langfristiger Atommülllagerung und dem Bau weiterer Nuklearanlagen bedroht. Auch durch die Übernahme der bisherigen Betreiber des Atommülllagers durch die bundeseigene Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) ist keine Lösung der Probleme in Sicht.
Da mit der Inbetriebnahme eines möglichen Atommüll-Endlagers erst in 70-100 Jahren gerechnet wird, werden die Forderungen für neue Atommüll(zwischen)lager, die für die nächsten 100 Jahre genügend Sicherheit bieten sollen, immer lauter. Gleichzeitig sollen an den Zwischenlagerstandorten sogenannte „Heiße Zellen“ gebaut werden, damit die alten CASTOR-Behälter oder die maroden Dichtungen gegen neue ausgetauscht werden können. Im Moment kann keiner sagen, ob die Lagerung des Atommülls in Ahaus vertragsgemäß beendet wird, ob die Sicherheit des BZA ein wenig geändert wird, oder ob wir mit sinnlosen Atommülltransporten, die den Atom-Standort Ahaus zementieren, weiter belastet werden. Damit bleibt noch genug Arbeit für die kommenden Jahre, die die BI gerne für Ahaus und Umgebung leistet. Für uns sind aktive Helfer und Spenden wichtig," so Felix Ruwe, der Sprecher der BI.

Sparkasse Westmünsterland
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Felix Ruwe

Sprecher der BI-Ahaus
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