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Ahaus, den 12.04.2018

Pressemitteilung

Im April 1986 kann es zu einer der größten Nuklearkatastrophen in Tschernobyl. 30 Jahre später hat die Ukraine dort ein Zwischenlager für die nächsten 100 Jahre errichtet, in dem auch Atommüll anderer Länder aufgenommen werden soll.

Aber nicht nur die Ukraine geht verantwortungslos mit dem Atommüll um. Auch Deutschland hat keine sichere Perspektive für die weitere Lagerung von Atommüll entwickelt. Die Politik hat ein Netzwerk von Behörden, Ämtern und Kommissionen eingerichtet, von denen aber kein Mensch verantwortlich ist. Davon sind wir in Ahaus besonders betroffen. Der Atommüll in Jülich lagert seit Jahren rechtswidrig und muss dort abtransportiert werden. Die Reaktorbetreiber in Garching halten sich an keinerlei Vorschriften und Abmachungen. Wenn sie ihren Atommüll nicht abtransportieren können, müssen sie ihren Reaktor stilllegen. Selbst der Schwach- und Mittelradioaktive Atommüll in Ahaus muss zum Sommer 2020 aus dem BZA entfernt werden. Die Betreiber haben die verbindliche Auflage, bis zum Sommer 2017 einen entsprechenden Räumungsplan bei der Genehmigungsbehörde vorzulegen, was natürlich nicht erfolgt ist.

Über Tschernobyl und die Folgen wird am Sonntag, den 15. April ab 13.30 Uhr die kfd berichten. Direkt im Anschluss wird die BI-Ahaus ab 14.00 Uhr den verantwortungslosen Umgang mit dem Atommüll in Deutschland darstellen.

Felix Ruwe
Sprecher der BI-Ahaus
Tel.: 02561 / 6577 oder 0171 / 793 792 6

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