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Ahaus, den 30. August 2016

Offener Brief an die Bürgermeisterin der Stadt Ahaus


 

An die
Bürgermeisterin
der Stadt Ahaus
Rathaus
48683 Ahaus

Ahaus, den 22.08.2016

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" hat sich auf einer Versammlung mit Verlauf und Ergebnissen der Ratssitzung vom 4.8.16 befasst. Die Bürgerinitiative begrüßt es, dass sich alle Fraktionen des Ahauser Stadtrates offenkundig gegen den Transport von Brennelementen aus dem stillgelegten Reaktor in Jülich nach Ahaus positioniert haben. Sie begrüßt es auch ausdrücklich, dass der Rat Sie beauftragt hat, mögliche juristische Schritte gegen Transport und Einlagerung dieser Brennelemente im BZA zu prüfen. Wir möchten aber betonen, dass wir politische Schritte für mindestens ebenso wichtig erachten. Denn das Bundesamt für Strahlenschutz (oder neuerdings das Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit) kann nur Genehmigungen aussprechen oder verweigern für Anträge, die gestellt worden sind. Anträge dafür, was mit den Jülicher Brennelementen geschehen soll, kann aber nur die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen mbH (JEN) stellen, und an dieser Stelle sind die politisch Verantwortlichen in Berlin und Düsseldorf gefragt:

  • Aufsichtsratsvorsitzender der JEN ist Dr. Michael Köhler als Vertreter des Bundesfinanzministeriums. Hier müsste sich doch eine wunderbare Möglichkeit der Einflussnahme für die Stadt Ahaus ergeben, denn einer der beiden Parlamentarischen Staatssekretäre im Bundesfinanzministerium heißt Jens Spahn (CDU) und ist der örtliche Wahlkreisabgeordnete aus Ahaus!
  • Weiterhin gehören dem Aufsichtsrat von JEN als stellvertretende Vorsitzende Dr. Thomas Grünewald als Staatssekretar des Landesministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung sowie Peter Knitsch als Staatssekretär des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz an. Die verantwortlichen Landesminister sind hier Frau Svenja Schulze (SPD) und Johannes Remmel (Bündnis90/Die Grünen). Die zuständigen Minister hätten hier eine wunderbare Gelegenheit, sich für die Umsetzung der Koalitionsvereinbarung der NRW-Landesregierung einzusetzen, in der es heißt:
    "Zudem lehnen wir sinnlose und gefährliche Atomtransporte quer durch NRW ab. Wir wollen, dass die Castoren, vor allem die in Jülich lagernden, nur noch einmal transportiert werden – nämlich zu einem Endlager, wenn hierfür ein Standort gefunden ist."

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, die Entscheidung, ob in Jülich der Neubau einer genehmigungsfähigen Lagerhalle für den dortigen Atommüll oder ob lediglich ein Transport nach Ahaus ernsthaft vorangetrieben wird, liegt bei JEN. Deren Entscheidung wird aber letztlich von den politisch Verantwortlichen in Berlin und Düsseldorf abhängen. Diese können die Verantwortung für die Entscheidung nicht von sich weisen. Wir möchten Rat und Verwaltung der Stadt Ahaus sowie die im Rat vertretenen Fraktionen darum bitten, alle Möglichkeiten der Einflussnahme in dieser Richtung auszuschöpfen.

Mit freundlichem Gruß,
i.A.:
Hartmut Liebermann

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Ahaus, den 16. August 2016

News

Berichterstattung der Münsterland Zeitung vom 6. August zur Sondersitzung des Ahauser Rates

Quelle: Münsterland Zeitung

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Ahaus, den 10. Mai 2016

West-Castoren stoppen!

Veranstaltung am Samstag, dem 21. Mai 2016

 

Infos für Ahaus:

Treffen um 10:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz in Ahaus
kurzer Auftakt mit Informationen,
Abfahrt nach Jülich 10:30 Uhr

Plakat: West-Castoren stoppen! - Samstag, 21. Mai 2016

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Ahaus, den 03. August 2016

Hinweis

Am Donnerstag, dem 04. August, findet wegen der Einlagerungsgenehmigung für die Brennelemente aus Jülich um 19:00 Uhr eine außerordentliche Ratssitzung statt, zu der Vertreter von BfS, JEN und GNS eingeladen sind.

Bereits um 18:00 Uhr findet vor dem Rathaus eine Mahnwache statt unter dem Motto "Westcastoren stoppen. Keine Atommülltransporte aus Jülich nach Ahaus!"

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Tschernobyl-Fukushima Mahnwache

kfd Diozöse Münster - BI Kein Atommüll in Ahaus

Wir rufen zur Beteiligung an der Tschernobyl-Fukushima Mahnwache der kfd Diozöse Münster auf.
Sonntag, 24.04.2016 - 13:30 Uhr vor der Marienkirche Innenstadt Ahaus.
Im weiteren die Presseerklärung der kfd zur Mahnwache.

Ab 14 Uhr wird die BI die weitere Gestaltung übernehmen, zusätzlich zum Thema gibt es einige aktuelle Informationen u.a. zum Aktionstag Jülich / Ahaus.

Heiner Möllers

 


 

Presseinformation

Mahnwache - kfd-Frauen erinnern an die Atomkatastrophen in Tschernobyl (30 Jahre) und Fukushima (5 Jahre)

Mahnwache der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) am 24. April 2016 in Ahaus

Tschernobyl, 26. April 1986 und Fukushima, 11.März 2011: diese beiden Orte stehen dafür, dass trotz aller Sicherheitsvorkehrungen aufgrund von menschlichem und technischem Versagen furchtbare Katastrophen mit unvorstellbaren Nachwirkungen für Menschen und Umwelt nicht verhindert werden können. Im Umgang mit Atomenergie und deren Abfällen entstehen irreparable Schäden für viele Menschengenerationen und ihren gesamten Lebensraum.

Die kfd tritt für eine weltweite Abschaltung aller Atomanlagen ein. Viele dieser Anlagen sind marode und eine lauernde Gefahr. Auch der täglich ansteigende Atommüll ist ein weiteres ungelöstes Problem: es gibt weltweit keine sichere Endlagerung.

Der kfd-Diözesanverband Münster ruft zum 5. Mal zur Teilnahme an einer Mahnwache zum Gedenken der Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf. Die Mahnwache mit dem Thema "Wir erinnern, beklagen und mahnen" findet unter Leitung der kfd im Kreisdekanat Borken statt am Sonntag, 24. April 2016 um 13.30 Uhr am "Mahner" neben der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus auf dem Marktplatz.

Die musikalische Leitung haben Mechthild Schlichtmann und Norbert Mombo.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Teilnehmende der örtlichen kfd-Gruppen und anderer Verbände werden gebeten, ihre Banner mitzubringen, um so ein deutliches und sichtbares Zeichen zu setzen.

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Sonntagsspaziergang 19.06.2016

14 Uhr gegenüber dem Atommülllager in Ammeln

Wir laden alle Interessierten ein, mit uns am Sonntag

  • gegen die weitere Nutzung der Atomenergie ohne konkrete Entsorgungsperspektiven
  • gegen die finanziellen Subventionen staatlicherseits und auf Europa-Ebene für Betreiber von Atomanlagen
  • für die endgültige Abschaffung sämtlicher Atomwaffen

zu protestieren.

Bis Sonntag,
Heiner Möllers

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BI-Hinweis

Ahaus, den 15. März 2016

Liebe BI-Mitglieder,

am Sonntag, dem 20. März, findet der turnusmäßige Sonntagsspaziergang NICHT statt. Oder anders gesagt: Er wird VERLEGT.

Am Karfreitag, dem 25. März, findet nämlich wie jedes Jahr in Gronau vor der Urananreicherungsanlage der Auftakt zu den diesjährigen Oster-Friedensmärschen statt - und die BI Kein Atommüll in Ahaus ruft zur Teilnahme daran auf! Ein Schwerpunkt von Kundgebung und Demonstration wird der Protest gegen den Weiterbetrieb der UAA in Gronau sein, die vom Atomausstieg ausgenommen ist und weiterhin in alle Welt Material liefert. Besonders zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang die belgischen AKWs in Doel und Tihange, bei denen sich die ganze Doppelbödigkeit der deutschen Politik zeigt: Während sich Bund und Land NRW einerseits besorgt geben über die Gefahren, die von diesen Schrott-Reaktoren ausgehen, verschweigen sie, dass diese nur betrieben werden können, weil ihnen angereichertes Uran aus Gronau geliefert wird! Ein Grund mehr, gegen deren Betrieb zu demonstrieren!

Die Auftaktkundgebung am 25. März findet um 12:00 Uhr vor dem Haupteingangstor der UAA statt. Wir wollen gerne Mitfahrgelegenheiten organisieren. Deshalb treffen wir uns um 11:15 Uhr auf dem Kirmesplatz - wer kann, mit eigenem Auto, wer nicht, um dort eine Mitfahrgelegenheit zu ergattern.

Bis hoffentlich am Karfreitag,
Hartmut Liebermann

Weitere Informationen

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